Gârda De Sus: Natur, Höhlen und Holzkirchen
Gârda De Sus erzählt sich nicht über ein einziges Motiv: Natur, Höhlen, Wege und überlieferte Kultur stehen als eigenständige Themen nebeneinander.
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Foto: The original uploader was Țetcu Mircea Rareș at Romanian Wikipedia . via Wikimedia Commons, CC BY 2.5
Natur
Der Naturpark Apuseni verfügt in Gârda de Sus über ein Besucherzentrum. Cheile Ordâncușei ist ein 10 Hektar großes Schutzgebiet, das durch Gesetz Nr. 5 vom 6. März 2000 ausgewiesen wurde und im Naturpark Apuseni liegt. Durch die Cheile Ordâncușei führt eine betonierte Straße.
Ghețarul Scărișoara war die erste Höhle Rumäniens, die 1938 zum Naturdenkmal erklärt wurde. Die Höhle enthält einen dauerhaften Eiskörper mit einem Volumen von mehr als 100.000 Kubikmetern; in ihr befinden sich außerdem die beiden Säle Sala Mare und Sala Biserică.
Wege und Besuchsorte
Der Zugang zur Poarta lui Ionele beginnt im Zentrum von Gârda de Sus über die DJ 750. Die Höhle Poarta lui Ionele ist beleuchtet und mit Stegen, Metalltreppen und Geländern ausgestattet.
Die Quelle Cotețul Dobreștilor ist leicht zu sehen. Der Höhleneingang ist 10 Meter breit und 4 Meter hoch; die überflutete Höhle, durch die das Wasser kommt, kann dagegen nur von ausgebildeten Höhlenforschern mit autonomer Tauchausrüstung durchquert werden.
Die Biserică Ocoale dient als Rast- und Gebetsort für Menschen, die durch die Cheile Ordâncușii zur Höhle Ghețarul Scărișoara aufsteigen. Für sonntägliche und feiertägliche Besuche ist sie für die Bewohner von Ghețar, Ocoale, Dealul Frumos und Hănășești sowie für andere Besucher vorgesehen.
Kultur
Die Holzkirche „Naşterea Sf. Ioan Botezătorul“ in Gârda de Sus stammt aus dem Jahr 1792 und wurde 1863 verändert. Ebenfalls 1792 erbaut wurde die Biserică veche Gârda.
In Gârda de Sus können Besucher das lokale Handwerk des Ciubărărit erlernen. Poiana Călineasa umfasst Nadelwälder, Weiden, einzelne Bäume, saisonale Siedlungen und frei grasende Tiere. Dort ziehen die Moți mit ihren Tieren hin und bleiben von Mai bis September. Sie verarbeiten Holz und stellen traditionelle Zubereitungen aus Milch und Waldfrüchten her.
Die Bisericuță Călineasa ist eine Holzkirche auf einem Berggipfel und über eine asphaltierte Straße erreichbar. Sie wurde 2015 geweiht und trägt das Patrozinium des Heiligen Elias. Gottesdienste finden nur im Sommer statt, wenn die Moți in den saisonalen Siedlungen von Poiana Călineasa sind.
Am jährlichen Kirchweihfest der Biserică Ocoale, dem Fest der Verklärung des Herrn, versammeln sich am 6. August die Moți aus Gârda de Sus und den umliegenden Orten zum Gottesdienst.
Für Gârda de Sus lassen sich Reisedaten, Zimmerkategorie und Stornierungsbedingungen mit Blick auf Natur, Höhlen und Holzkirchen vergleichen; die Namen Cheile Ordâncușei, Poarta lui Ionele, Ghețarul Scărișoara und Biserică Călineasa markieren dabei unterschiedliche Schwerpunkte für die eigene Reiseplanung, die sich getrennt voneinander betrachten und bewusst abwägen lassen.
Weitere Orte: Pleși, Laz, Ighiu, Ponor, Vințu de Jos, Alba Iulia, Șugag, Răchita
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