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Kudsir entdecken: Natur, Geschichte und Aktivitäten

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Kudsir lässt sich über zwei deutlich verschiedene Seiten erschließen: über Wald, Berge und Wege sowie über eine Geschichte, in der Industrie, dakische Befestigungen und regionale Folklore sichtbar werden. Für Ihre Planung lassen sich Natur-, Bewegungs- und Kulturthemen nebeneinander betrachten.

Natur und Wege

Die Poiana cu Goruni bei Vinerea gilt als jahrhundertealter Eichenwald mit einem geschützten Lebensraum des Hirschkäfers. In den Wäldern rund um Cugir wachsen unter anderem Steinpilze und Pfifferlinge. Ein mit einem gelben Dreieck markierter Wanderweg führt von Cugir über Valea Grușerii, Călene, Vîrful Grușerița, Dealul Piatra Pleșii und Valea Ghișag bis nach Poiana Pochia. Die Wasserleitung Wasserlinner verläuft über 5 km vom Staubecken am Râul Mic, das damals Taul lui Nila genannt wurde, bis zum Wasserturm von Cugir und wird von Einheimischen für Waldspaziergänge genutzt.

Nach der am 27. Mai 2026 genehmigten Regelung ist Picknicken in der Poiana cu Goruni bei Vinerea nur in dafür eingerichteten oder von der örtlichen Verwaltung ausgewiesenen Bereichen und täglich von 08:00 bis 22:00 Uhr vorgesehen.

Aktivitäten

CugiRace umfasst fünf Wettbewerbe, darunter einen 69,4 km langen Hauptlauf mit 2.730 Höhenmetern sowie einen Lauf für Kinder. Der Berglaufwettbewerb hat Start und Ziel in Poiana cu Goruni; seine Strecken führen durch die Șureanu-Berge. In Cugir werden Wanderungen mit der Familie und Fahrradtouren als Freizeitmöglichkeiten angeboten. Die verschiedenen Aktivitätsformen sowie Streckenlänge und Höhenmeter lassen sich für Ihre Tagesplanung getrennt vergleichen.

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Weitere Orte

Weitere Orte im selben übergeordneten Gebiet finden Sie unter Săliștea, Pianu De Sus, Câlnic, Sălciua De Sus, Ţelna, Pianu De Jos, Brăzești und Pleșcuța.

Geschichte

Die Eisen- und Stahlfabrik von Cugir wurde 1799 gegründet und ist heute unter dem Namen Uzina Mecanică Cugir bekannt. Der Wasserturm von Cugir, auch Castelul de Apă genannt, wurde 1909–1911 errichtet und 2011 renoviert. Țara Vântului ist ein Aussichtspunkt mit Blick auf Cugir und steht mit Grabhügeln sowie Spuren dakischer und römischer Besiedlung in Verbindung.

Die Befestigung bei Cugir war Teil des dakischen Verteidigungssystems, das zum Schutz des Machtzentrums Sarmizegetusa Regia errichtet wurde. Die dakischen Siedlungsspuren an der Festung stammen aus dem 5. bis 4. Jahrhundert v. Chr.; die eigentliche Festungsanlage wurde im 3. bis 2. Jahrhundert v. Chr. errichtet. Die dakische Festung bei Cugir wird vermutlich mit Singidava gleichgesetzt, die nach Ptolemäus als die größte und reichste Festung im Mureș-Tal beschrieben wurde.

Kultur und Küche

Das Folklorefestival in Poiana cu Goruni begann 2009. Ab 2012 wurde es als nationales Festival für Tänze und Volkstraditionen Cugir–Vinerea veranstaltet und bis 2019 jährlich fortgeführt. Das Restaurant Casa Cugireană bietet traditionelle Rezepte aus dem Jahr 1957 sowie zeitgenössische Rezepte an.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Alba.

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