Țelna: Weinroute, Weinkeller und archäologische Spuren
Durch Țelna führt die Weinroute Drumul Vinului; sie verbindet Weinbautraditionen mit historischen, natürlichen und religiösen Sehenswürdigkeiten.
Weinbau und Keller
Die Crama Țelna bietet Besichtigungen des Weinbergs und des Kellers sowie Weinverkostungen an. Die Weinberge der Crama Țelna umfassen 43 Hektar und liefern vier weiße Rebsorten: Muscat Ottonel, Fetească Regală, Sauvignon Blanc und Chardonnay.
Der Keller der Crama Țelna wurde 1784 in 20 bis 25 Metern Tiefe unter dem die Villa überragenden Hügel angelegt. Er ist U-förmig, etwa 150 Meter lang und 6 Meter breit.
Geschichte und Architektur
Das Ensemble des Teleki-Anwesens in Țelna umfasst das eigentliche Herrenhaus, Nebengebäude und einen alten Weinkeller aus dem Jahr 1784. Das Herrenhaus stammt aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts und wurde von Graf Teleki László erbaut.
Das Teleki-Anwesen wurde im siebenbürgischen Mittelalterstil mit zahlreichen Elementen des späten Wiener Barocks und mit Dekorationen zum Thema Weinbau errichtet.
Für die Reiseplanung in Țelna lassen sich die Themen sinnvoll auseinanderhalten: Die Crama Țelna und das Teleki-Anwesen markieren unterschiedliche Zugänge über Weinbau und Architektur. Die Siedlung Coțofeni von Țelna – Piatra Tăiată sowie „Rupturi“ gehören dagegen zur Archäologie und bringen eigene historische und geografische Bezüge ein. Das Heldenmonument und der Gedenkgottesdienst stehen für Erinnerungskultur. Diese Gliederung hilft, bei begrenzter Zeit zwischen Wein, Baugeschichte, Fundstätten und Gedenken zu wählen, ohne die verschiedenen Orte und Themen zu vermischen. Für kostenbewusste Reisende wird dadurch klarer, welche Schwerpunkte die eigene Planung bestimmen sollen.
Weitere Ortsseiten
Weitere Ortsseiten: Ampoița, Scărișoara, Gârda De Sus, Lancrăm, Câlnic, Sălciua De Sus, Bucium und Ighiu.
Archäologische Spuren
Die Siedlung Coțofeni von Țelna – Piatra Tăiată ist eine Siedlung aus der frühen Bronzezeit und wird auf den Zeitraum von 3500 bis 2500 v. Chr. datiert. Die archäologische Siedlung liegt auf einem felsigen Höhenrücken zwischen dem Valea Ighielului und dem Valea Mică a Țelnei, auch Pârâul Gugu genannt. An drei Seiten ist sie von Steilhängen begrenzt.
Die archäologische Fundstätte „Rupturi“ bei Țelna ist eine Siedlung aus der Bronzezeit und liegt etwa 500 Meter nordöstlich der nördlichen Ortsgrenze am linken Ufer des Baches Valea Țelnei sowie oberhalb der Straße.
Bei der archäologischen Fundstätte „Rupturi“ wurden eine Besiedlungsschicht der Coțofeni-Kultur, eine darüberliegende Wietenberg-Schicht sowie dakische und römische Keramik festgestellt.
Gedenken und Festtag
Das Heldenmonument in Țelna ehrt das Opfer der Soldaten aus dem Dorf in den großen Konflikten des 20. Jahrhunderts.
Jedes Jahr zu Christi Himmelfahrt, dem Tag der Helden, findet am Monument in Țelna ein Gedenkgottesdienst statt, bei dem unter anderem das für die örtlichen Weinberge typische Weißweinangebot und von Einwohnerinnen zubereitete Festgaben gesegnet werden.
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