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Bălilești: Kirchen, Herrenhofgeschichte und bewaldete Hügellandschaft

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Bălilești zeigt Kulturgeschichte in konkreten Einzelheiten. Das Wandgemälde der Kirche „Adormirea Maicii Domnului“ bei der Curtea lui Mareș Băjescu zeigt das erste in der Walachei bekannte Porträt eines Baumeisters. Bei der Curtea sind die Ruinen der Umfassungsmauer, der Brennerei und des Kellers des Herrenhauses erhalten; diese Bauteile stammen aus dem Jahr 1666.

Kultur und Geschichte

Die Kirche „Adormirea Maicii Domnului“ bei der Curtea in Băjești wurde 1666 von dem Baumeister Dragomir errichtet und 1669 von Tudoran Zugravul ausgemalt. Die Curtea lui Mareș Băjescu in Băjești gilt als feudaler Hof, der für den neuen Bojarenstand der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts charakteristisch war. Băjești ist unter den zur Gemeinde Bălilești gehörenden Ortschaften die am frühesten urkundlich belegte Siedlung; der Beleg datiert vom 5. September 1519. Ein steinernes Kreuz aus dem Jahr 1662 steht etwa 250 Meter westlich der Kirche in Băjești.

Im Ortsteil Românești besitzt die Kirche „Adormirea Maicii Domnului“ einen dreikonchigen Grundriss mit polygonalen Apsiden und einen offenen Vorbau. Sie trägt auch den Namen „Duminica Tuturor Sfinților“ und ist ein historisches Denkmal aus dem Jahr 1824. Das Haus Agripina Constantinescu in Valea Mare-Bratia ist ein historisches Denkmal aus der Mitte des 19. Jahrhunderts. Das Denkmal für die Gefallenen von Bălilești steht in einem kleinen Park nahe dem Rathaus und verbindet einen Obelisken, ein Kreuz sowie zwei Rundplastiken von Soldaten der rumänischen Armee. Priboaia besitzt eine Tradition der Töpferei, zu der unter anderem die Herstellung von Krügen und Schalen gehört. Das Museum für Ethnografie und Geschichte in Golești, Sammlung Professor Dan Dimulescu, bewahrt Beispiele der archäologischen Funde aus dem Gebiet der ehemaligen Gemeinde Golești auf, darunter Gumelnița-, dakische und römische Keramik.

Landschaft und Gewässer

Das Gebiet der Gemeinde Bălilești gehört zu den piemontanen Hügeln des Argeș im Getischen Piemont. Parallel verlaufende, langgestreckte Zwischenrücken weiten sich nach Süden zu breiten, ebenen Rücken aus und werden durch steile Talhänge voneinander getrennt. Zu den wichtigsten Reliefformen der Gemeinde gehören Plateau, Terrasse und Aue. Die meisten Hänge zwischen den Auen und Tälern der Gemeinde Bălilești sind bewaldet. Die Bratia gehört zusammen mit dem Râul Târgului zu den wichtigsten Flussläufen im Gemeindegebiet.

Ein geeignetes Straßennetz verbindet die zur Gemeinde Bălilești gehörenden Dörfer untereinander sowie die Gemeinde mit der DN 73 zwischen Pitești und Brașov. Für Bălilești lassen sich die kulturhistorischen Zeugnisse, die Töpferei in Priboaia und die archäologische Keramik in Golești getrennt von Relief, bewaldeten Hängen und Flussläufen betrachten. Damit stehen für die Reiseplanung unterschiedliche Themenfelder bereit: Geschichte und Handwerk auf der einen, Landschaft und Gewässer auf der anderen Seite.

Weitere Orte

Weitere Orte sind Cotmeana, Nucşoara, Sălătrucu, Băiculeşti, Valea Mare-Bratia, Godeni, Oarja und Corbeni.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Argeş.

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