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Cib: Wanderrouten, Natur und Geschichte

In Cib durchquert eine markierte Wanderroute die gesamte Ortschaft und führt auf einer mehr als 4 km langen, teilweise asphaltierten Straße weiter zum Dorf Cheile Cibului. Die Route Zlatna–Cheile Cibului–Ardeu–Cheile Măzii ist mit einer roten Kreuzmarkierung versehen, 17,8 km lang, weist 506 m Höhenunterschied auf, dauert 8 Stunden und hat einen mittleren Schwierigkeitsgrad.

File:RO AB Biserica Sfantul Nicolae din Cib (13).jpg File:RO AB Biserica Sfantul Nicolae din Cib (13).jpg Foto: Țetcu Mircea Rareș via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
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Wege und Landschaft

Die Wegangaben zeigen in Cib zwei unterschiedliche Formen des Unterwegsseins. Einerseits ist eine durchgehend markierte Wanderroute mit klar beschriebenem Umfang, Höhenprofil, Zeitbedarf und Schwierigkeitsgrad vorhanden. Andererseits führt ein separater, teilweise asphaltierter Straßenabschnitt von der Ortschaft weiter nach Cheile Cibului. Wer die Angaben vergleicht, kann damit zwischen einer ausführlich vermessenen Tour und einem kürzeren, abschnittsbezogenen Wegverlauf unterscheiden, ohne beide Beschreibungen zu einer einzigen Strecke zusammenzufassen.

Natur

Cheile Cibului, 1,4 km flussabwärts von Cib, ist als Naturreservat ausgewiesen. Vârful Fericelii ist ein Berg in der Umgebung von Cib. Im weiteren regionalen Umfeld von Cib liegen Geamăna, ein Berg, und Muntele Vulcan, ebenfalls ein Berg. Auch Dealul Uroiului ist ein Hügel im weiteren regionalen Umfeld von Cib.

Die Anfahrt zu Cheile Cibului aus dem Ampoi-Tal führt von der DN74 zwischen Alba Iulia und Zlatna über die Straße Zlatna–Almaşu Mare und anschließend durch Nădăştie und Cib.

Kultur und Geschichte

Die gemauerte Kirche Sf. Nicolae in Cib wird auf das Jahr 1786 datiert. Auf dem Friedhof um dieses Gotteshaus sind auf einem kleinen Plateau oberhalb der Kirche Spuren einer älteren Holzkirche zu erkennen. In Cib befindet sich ein strohgedecktes Haus, das seit 1857 von mehr als fünf Generationen bewohnt wurde und vor dem Verschwinden gerettet wurde. Das Innere dieses Hauses wurde auch 160 Jahre später noch genutzt. So stehen in Cib unterschiedliche zeitliche Ebenen nebeneinander: die Datierung der gemauerten Kirche, die sichtbaren Spuren eines älteren Holzbaus sowie die über Generationen belegte Nutzungsgeschichte des strohgedeckten Hauses. Die Kulturzeugnisse unterscheiden sich damit sowohl nach ihrer Bauform als auch nach Datierung und fortgesetzter Nutzung.

Die kulturellen Bezüge von Cib verbinden damit ein sakrales Bauwerk, Spuren eines früheren Holzbaus und ein Wohnhaus mit überlieferter Nutzung. Für die Betrachtung des Ortes ist dieser Unterschied maßgeblich: Bei Sf. Nicolae stehen die Jahreszahl und die Lage der älteren Kirchenspuren im Vordergrund, beim strohgedeckten Haus die lange Bewohnung und die erhaltene Nutzung des Innenraums. Beide Zeugnisse gehören zur Ortsgeschichte, bewahren jedoch unterschiedliche Formen des historischen Gedächtnisses.

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Weitere Ortsziele auf dieser Ebene sind Uricani, Orăştie, Simeria, Topliţa, Hateg, Câmpu Lui Neag, Peștişu Mare, Vața De Jos.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Eisenmarkt.

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