Şoimuş: Natur, Archäologie und Dorfkultur
Şoimuş lässt sich über drei Perspektiven erschließen: Landschaft, Archäologie und dörfliche Kultur. Die unterschiedlichen Themen reichen von einem geschützten Kalksteinbereich über Siedlungsspuren aus mehreren Epochen bis zu Kirchen, Tänzen und Festen.
Bei der Reiseplanung rund um Şoimuş lassen sich Hotels anhand von Reisedaten, Zimmerkategorie und Stornierungsbedingungen vergleichen. Je nach Reisezeitraum und gewünschtem Zimmer kann dadurch eine andere Auswahl entstehen. Für diese Entscheidung stehen die Unterkunftsangaben neben den Kulturthemen der Gemeinde; beide Bereiche können getrennt betrachtet werden, wenn Kosten, das Interesse an den Ortsgeschichten sowie das eigene Reisebudget unterschiedlich gewichtet werden. So bleibt die Auswahl an den persönlichen Rahmenbedingungen ausgerichtet.
Weitere Ortsseiten:Roșcani, Sălaşu De Sus, Topliţa, Câmpu Lui Neag, Teliucu Inferior, Diemrich, Lupeni und Cib.
Natur und Wasser
Die Rezervația Boholt ist ein Naturschutzgebiet von nationalem Interesse der IUCN-Kategorie IV. Sie liegt in Boholt innerhalb der Gemeinde Şoimuş im Kreis Hunedoara. Der geschützte Bereich erstreckt sich über 1 ha und umfasst einen schluchtartigen Abschnitt des Valea Teiului mit canyonartigem Charakter, Waldvegetation und wärmeliebenden Pflanzenarten auf Kalkstein. An der Südseite des Ortes Şoimuş bildet der Fluss Mureş die Grenze.
Zum Wasserbereich gehört der Hafen des Vaporașul Șoimuș. Er verfügt über Einrichtungen zum Anlegen kleiner Boote und dient als Ausgangspunkt für verschiedene Ausflüge auf dem Wasser. Das Vaporașul Șoimuș bietet Bootsfahrten und Angelmöglichkeiten.
Archäologie und ältere Bauwerke
In der Überschwemmungsebene des Flusses Mureş liegt die archäologische Siedlung „Aşezarea pluristratificată de la Şoimuş (Balata), Situl 1 – Varianta de ocolire Deva–Orăştie“. Sie befindet sich am Rand einer Terrasse am rechten Ufer des Mureş. Die Siedlung umfasst Komponenten aus der Bronzezeit, der Latènezeit, der klassischen römischen Zeit, der Völkerwanderungszeit und dem Frühmittelalter.
Am Punkt La Avicola (Ferma 2) in Şoimuş befindet sich die neolithisch-eneolithische Siedlung „Aşezarea neo-eneolitică de la Şoimuş – Avicola“. Sie weist Phasen der Kulturen Turdaş, Petreşti, Vinča und der frühen Coţofeni-Kultur auf. Die Holzkirche „Sfântul Nicolae“ in Şoimuş wurde 1705 errichtet.
Dörfliche Kultur
Im Dorf Sulighete, in der Gemeinde Şoimuş im Kreis Hunedoara, steht die Kirche „Adormirea Maicii Domnului“. Sie gilt als vor dem 18. Jahrhundert errichtet. Die Kirche steht auf dem Bozănești-Hügel und überblickt die in einer weiten Senke liegende Siedlung. Ihre Ausmalung von 1890 wurde von Dionisie Iuga aus Nicula ausgeführt.
Die Holzkirche im Dorf Căinelu de Jos wurde im 18. Jahrhundert errichtet. In Sulighete ziehen zu Weihnachten und Neujahr Jugendgruppen mit Trommeln, den Irozii und dem Stern von Haus zu Haus. „Lina de la Sulighete“ ist der bekannteste Volkstanz der Gemeinde Şoimuş.
Feste im Jahreslauf
„Balul Ciobanilor“ in der Gemeinde Şoimuş feiert pastorale Werte und die Traditionen des rumänischen Dorfes. Das Fest findet seit 2014 jedes Jahr zwischen Şoimuş und Boholt statt.
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