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Tomeşti: Kirchen, Kloster und Natur

In Tomeşti steht die Kirche „Sfântul Ioan Evanghelistul“ als kreuzförmiger Ziegelbau. Sie ist 25 Meter lang und 7 Meter breit; im Bereich der Apsiden beträgt ihre Breite 11 Meter.

File:Tomesti, Romania - panoramio (1).jpg File:Tomesti, Romania - panoramio (1).jpg Foto: Marius Baltag via Wikimedia Commons, CC BY 3.0
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Kultur

Das Innere der Kirche „Sfântul Ioan Evanghelistul“ und der offene Vorbau wurden im Jahr 2004 ausgemalt. Die unterschiedlichen Maße, Bauformen und Jahreszahlen bieten sachliche Vergleichspunkte zwischen den religiösen Bauwerken des Ortes.

Das Kloster Vlădiceni liegt in der Ortschaft Vlădiceni innerhalb der Gemeinde Tomeşti auf dem historischen Gelände, das in den Chroniken als „Poiana Vlădicăi“ bezeichnet wird. Der Glockenturm steht am Eingang des von einer Steinmauer umgebenen Klosterkomplexes. Er besitzt ein Obergeschoss und eine breite Öffnung.

Der Überlieferung zufolge trafen Fürst Alexandru cel Bun und Metropolit Iosif Mușat im Jahr 1415 am Ort des heutigen Klosters Vlădiceni auf einen Zug mit den Reliquien des heiligen Großmärtyrers Johannes von Trapezunt. Die dortige Lichtung erhielt dabei den Namen „Poiana Vlădicăi“, der auch in den Chroniken vorkommt.

Die Ikone „Ivirita“ kehrte im November 2010 in das Kloster Vlădiceni zurück und befindet sich im linken Teil des Naos der Hauptkirche. Sie wurde 1930 auf dem Berg Athos gemalt; sowohl die Ikone als auch die sie einfassende Standtafel bestehen aus Eibenholz.

Die Holzkirche „Întâmpinarea Domnului“ im Dorf Tomeşti ist mit dem Jahr 1771 datiert. Im Dorf Goruni befindet sich außerdem die Filialkirche „Sfântul Nicolae“, die aus Holz und Mauerwerk besteht. Die katholische Pfarrei von Tomeşti wurde 1997 gegründet.

Natur

Auf dem Gebiet der Gemeinde Tomeşti liegt das Natura-2000-Gebiet ROSPA-0042 „Pădurea Bârnova“. Im Dorf Vlădiceni stehen zwei als Naturdenkmäler geschützte Eichen, die mehr als 300 Jahre alt sind. Die jahrhundertealte Eiche von Vlădiceni zählt zu den Besucherattraktionen.

Das Kloster Vlădiceni liegt am Fuß eines bewaldeten Hügels. Von diesem Hügel aus ist der gesamte Industriebezirk der Stadt Iași zu sehen. Die bewaldeten Gebiete im Süden der Gemeinde könnten den Einwohnern der Gemeinde Erholungsmöglichkeiten bieten.

Geografische Einordnung

Die DN 28 durchquert die Gemeinde Tomeşti und verbindet Iași mit Vama Albița. Von dort aus führt die Strecke weiter nach Chișinău. Die Verbindung stellt einen klaren geografischen Bezug zwischen Tomeşti, Iași, der Grenzroute und der moldauischen Hauptstadt her.

Im Gemeindesitz Tomeşti ist ein agroalimentärer Markt in Betrieb, auf dem lokale und weitere Waren gehandelt werden. Für ein Hotel in Tomeşti können Sie auf den jeweiligen Angebotsseiten vor allem Reisedaten, Zimmerkategorie und Stornierungsbedingungen vergleichen; diese drei Angaben lassen sich sachlich nebeneinanderstellen und vor einer Entscheidung nach Ihren Reiseplänen gewichten.

Gemeindeleben

Die katholische Gemeinde in Tomeşti organisiert Treffen, Prozessionen, ökumenische Feiern und interkonfessionelle Camps. Auf dem Dealul Ceriului stehen ein beleuchtetes Kreuz und eine ökumenische Kapelle.

Töpfern und das Flechten von Weidenruten gelten in Tomeşti als lokale traditionelle Praktiken. Die verschiedenen Kultur-, Natur- und Gemeindethemen lassen sich bei der Planung getrennt betrachten, je nachdem, ob Bauwerke, Landschaft, regionale Waren oder gemeinschaftliche Aktivitäten im Mittelpunkt stehen.

Weitere Orte: Alexandru Cel Bun, Deleni, Roşcani, Hândrești, Valea Adâncă, Valea Lupului, Miclăușeni, Buhalnița

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Iasi.

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