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Gherla zwischen armenischer Baukunst und Stadtgeschichte

Gherla ist mit seiner städtebaulichen Besonderheit in die Europäischen Kulturrouten „Via Habsburg“ einbezogen. Für Ihre Erkundung können Sie historische Zeugnisse, sakrale Räume, Natur und Bewegung als unterschiedliche Schwerpunkte nebeneinanderstellen.

File:Hasdate(Gherla)CJ (5).JPG File:Hasdate(Gherla)CJ (5).JPG Foto: Țetcu Mircea Rareș via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0
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Für ein Hotel in Gherla können Sie auf der jeweiligen Angebotsseite Reisedaten, Zimmerkategorie und Stornierungsbedingungen miteinander vergleichen. Diese Angaben bilden eine eigene Entscheidungsebene neben den historischen, sakralen und landschaftlichen Themen der Stadt. Bei der Reiseplanung lassen sich dadurch Unterkunftsdaten und kulturelle Schwerpunkte getrennt betrachten, ohne die verschiedenen Aspekte zu einer einzigen Auswahl zusammenzufassen.

Kultur

Im Geschichtsmuseum Gherla sehen Sie Militärdiplome aus dem römischen Lager von Gherla aus dem 2. Jahrhundert, darunter eines aus dem Jahr 123. Das Gebäude ist das im frühen 18. Jahrhundert errichtete barocke Karaciany-Haus und gehört zu den denkmalgeschützten Gebäuden der Stadt.

Das rehabilitierte Casa Lászlóffy beherbergt das Gemeindemuseum namens Centrul Muzeal de Istorie.

Das Geschichtsmuseum stellt Kulturgüter der Öffentlichkeit aus. Es hat Wechselausstellungen zu Waffen und militärischen Ausrüstungsgegenständen, Wissenschaft und Technik, den Glasikonen der Schule von Nicula, Kunst und Tradition am Someșul Mic, der Cucuteni-Kultur sowie armenischer Kunst und Kultur gezeigt.

Die Bibliothek des Geschichtsmuseums enthält Fachpublikationen zur Urgeschichte sowie zur antiken, mittelalterlichen, neuzeitlichen und zeitgenössischen Geschichte. Die verschiedenen Zugänge vom einzelnen Dokument bis zur Fachpublikation unterscheiden sich in ihrer Form und ihrem zeitlichen Zugriff.

Geschichte

Die armenisch-katholische Kathedrale „Sfânta Treime“ wurde zwischen 1748 und 1800 errichtet und beherbergt das Ölgemälde „Coborârea de pe Cruce“. Die Kirche „Solomon“ ist das älteste armenisch-katholische Gotteshaus in Transsilvanien und war die erste in Gherla aus Stein errichtete Kirche.

Ihr spätgotisches Eingangsportal stammt aus der reformierten Kirche in Unguraș im Kreis Cluj. Die Kapelle der heiligen Maria von Loreto im Franziskanerkloster wurde 1760 geweiht.

Die Synagoge von Gherla wurde 1903 mit aufwendiger Architektur für die wachsende jüdische Bevölkerung der Stadt errichtet. In Gherla hat Filep Elisabeta einen Raum im sicănesc-Stil eingerichtet.

In der Baugeschichte treffen dabei armenisch-katholische, jüdische und reformierte Bezüge aufeinander.

Bei diesen Bauwerken können Sie Entstehungszeit, Stil, religiösen Kontext und die Herkunft einzelner Elemente miteinander vergleichen.

Natur

Im Parcul Mare wachsen einheimische und exotische Baumarten, darunter zwei Ginkgo-biloba-Bäume. Rund um Armenopolis werden Fahrradausflüge aufgeführt.

Für die eigene Planung lassen sich Park und Fahrradausflüge als unterschiedliche Themen nebeneinanderstellen.

Anreise

CFR Călători Gherla befindet sich in der Strada Gării Nr. 6. Die Autogara Gherla in der Strada Romană Nr. 2 bietet Personenverkehr mit Reisebussen, Bussen oder Kleinbussen.

Die beiden Adressen können Sie getrennt in Ihre Anreiseplanung eintragen.

Weitere Orte

Weitere Reiseziele finden Sie bei Mihai Viteazu, Smida, Frata, Moldovenești, Maia, Dealu Negru, Valea Drăganului und Margau.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Klausenburg.

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