Tureni – Cheile Turenilor und historische Spuren
File:Biserica ortodoxa din Tureni (1).JPG
Foto: Țetcu Mircea Rareș via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0
Wege
Von der oberhalb gelegenen Gemeinde Tureni aus lassen sich die Cheile Turenilor über Wanderwege erreichen. Wer den Verlauf durch die Schlucht nimmt, folgt einer schwierigen Route mit blauer Dreiecksmarkierung. Als zweite Möglichkeit ist der Weg an der linken Seite der Schlucht mit blauer Punktmarkierung gekennzeichnet. Der Weg 31 mit blauer Markierung („Bandă Albastră“) stellt dagegen die kürzeste Verbindung zu Fuß zwischen Tureni und den Cheile Turzii dar; seine allgemeine Richtung verläuft von Norden nach Süden. Für Schluchtenrouten sollten Reisende die aktuellen Wegbedingungen vor dem Aufbruch prüfen. Vor einer Schluchtentour sollten Reisende die aktuellen Wegbedingungen prüfen und die gewählte Markierung mit dem vorgesehenen Verlauf abgleichen. Bei Kirchenbesuchen sind aktuelle Öffnungszeiten vor der Anreise zu kontrollieren und bei der Tagesplanung zu berücksichtigen.
Natur
Die Cheile Turenilor, auch Cheile Turului genannt, sind ein 25 Hektar großes Naturschutzgebiet. Es liegt nördlich der Stadt Turda im Kreis Cluj und wurde als floristisches Naturreservat von nationalem Interesse mit gemischtem Wert ausgewiesen.
Die Cheile Turenilor sind 1.850 Meter lang. Ihre Wände sind 100 bis 150 Meter hoch und weisen Karstformen auf, zu denen Wasserfälle, Strudeltöpfe und Höhlen gehören. Ausgeformt wurden die Cheile Turenilor vom Pârul Racilor in jurassischen Kalksteinen. So treffen in der Schlucht geologische Formen und seltene Pflanzenarten aufeinander. Neben den Karstformen gehören seltene Pflanzenarten zum Naturraum der Schlucht.
Zu den 29 Höhlen gehören die Peștera cu Silex mit 64 Metern Länge und die Peștera de sub grohotiș mit 27,5 Metern Länge. Außerdem gibt es dort die Peștera Vulturilor und die Șura Mică. In demselben Naturraum kommen seltene Pflanzenarten wie Sorbus dacica, Seseli elatum ssp. osseum und Silene otites vor.
In den Cheile Turenilor gibt es außerdem den thematischen Weg „Aventură în epoca de piatră“, der von Potaissa Junior Ranger eingerichtet wurde.
Geschichte
Tureni ist seit dem Jahr 1276 urkundlich belegt. Die menschliche Besiedlung reicht bis in das Neolithikum zurück; die meisten Funde wurden im Gebiet der Cheile Turenilor gemacht. Archäologische Forschungen in den Cheile Turenilor führten von 1985 bis 1988 zur Entdeckung von 53 Siedlungskomplexen. Diese Siedlungskomplexe werden ab dem mittleren Neolithikum datiert.
Kultur
Die Biserica Ortodoxă Română Tureni trägt das Patrozinium „Sfânta Treime“. Sie wurde 1881 als schiffsartige Kirche mit Halbgewölbe aus Ziegeln und Stein errichtet. Ihre Ikonostase besteht aus wildem Kirschholz und wurde von Gheorghe Căienar aus Cluj-Napoca geschnitzt. Für Kirchenbesuche ist es sinnvoll, aktuelle Öffnungszeiten vor der Anreise zu prüfen.
Weitere Orte
Weitere Orte: Dealu Negru, Someșu Cald, Frata, Sic, Huedin, Gilău, Moldovenești, Săvădisla
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Klausenburg.
Preise, Verfügbarkeit und Ausstattung für Ihren Reisetermin direkt bei Booking.com prüfen.
Unterkünfte und Angebote ansehenAnzeige · Partnerlink zu Booking.com