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Leordina – Natur, Kultur und Wege durch Maramureș

Leordina liegt im Natura-2000-Gebiet „Munții Maramureșului“ und verbindet geschützte Landschaft mit einer ungewöhnlich dichten Folge aus Kirchen, Gedenkorten und überlieferten Bräuchen.

File:Leordina, Transylvania, Romania - pályaépítés. Leltári jelzet 29906 (track construction. Inventory reference 29906), 1916 (fortepan 133004).jpg File:Leordina, Transylvania, Romania - pályaépítés. Leltári jelzet 29906 (track construction. Inventory reference 29906), 1916 (fortepan 133004).jpg Foto: Photo: Please indicate the source of the downloaded photo in all cases: Fortepan / Hungarian Museum of Transport and Technology / Archives / Negative Library / István Pölös Collection
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Natur

Natürliche Wiesen und Buchenvegetation gibt es in der Gemeinde Leordina im Höhenbereich von 500 bis 600 m; zugleich liegt die Gemeinde in einer Landschaft, in der diese Vegetation in diesem Höhenbereich vorkommt. Der Fluss Bistra durchquert Leordina, wo es traditionelle Angelbereiche gibt.

Kultur und Geschichte

Die Kirche „Sfinții Arhangheli Mihail și Gavril“ wurde zwischen 1864 und 1871 aus Stein errichtet. Örtliche Handwerker bauten sie mit Unterstützung der Einwohner unter der Leitung des Priesters Paul Orosz. Zum historischen Bild der Gemeinde gehört auch das „Monumentul Eroilor din Primul și al Doilea Război Mondial“: Das Denkmal hat die Form einer Mauer, besteht aus kubischen Andesitsteinen und ist insgesamt 443 cm hoch.

Im Militärfriedhof der Gemeinde befindet sich das Denkmal „În memoria camarazilor căzuți“. Der Friedhof liegt 1 km von der orthodoxen Kirche entfernt und enthält zwölf Kreuze für deutsche Soldaten, die dort 1917 bestattet wurden.

Eine weitere orthodoxe Kirche ist „Sfântul Proroc Ilie Tesviteanul“, auch Leordina-Râu genannt. Sie wurde 2002 gegründet; ihr Bau hat die Form eines Kreuzschiffs mit zwei schlanken flankierenden Türmen, einem zentralen Turm und einem großzügigen Außenbalkon.

Die historischen Hinweise verteilen sich damit über mehrere Zeiträume und Ausdrucksformen. Auf die zwischen 1864 und 1871 errichtete Steinkirche und die für 1917 dokumentierten Grabkreuze folgt mit der 2002 gegründeten Kirche ein jüngerer sakraler Bezugspunkt. Die Mauer aus kubischen Andesitsteinen ergänzt diese Abfolge um ein Denkmal mit klar bestimmter Form und Höhe.

Wege durch Leordina

Die Gemeinde wird von der Straße DN 18 durchquert. Die 236 km lange Strecke verläuft über Baia Mare, Sighetu Marmației, Borșa, Cârlibaba und Iacobeni. Eine andere Größenordnung hat der Drumul Maramureșului: Er ist in Leordina als mehr als 700 km lange Route durch Natur und Kultur angelegt und kann zu Fuß oder mit dem Fahrrad erkundet werden.

Die unterschiedlichen Streckenlängen und Fortbewegungsarten geben der Reiseplanung einen klaren Vergleich zwischen einer regionalen Straßenverbindung und einer weit ausgreifenden Route durch Natur und Kultur.

Überlieferte Feste

„Ruptul sterpelor“ gilt als das älteste pastorale Fest der Gegend und erinnert an alte dakische Traditionen. In der Gemeinde Leordina ist es als überlieferter Brauch mit einem ländlichen Fest für schafhaltende Dorfbewohner und Bergbewohner verbunden.

Das Gemeindefest „Fii satului“ war eine jährlich am dritten Sonntag im August veranstaltete Feier zur Bewahrung und Weitergabe lokaler Traditionen. Bei den Winterfeiern führen Jugendliche das Volkstheater „Viflaimul“ auf; außerdem werden Weihnachtslieder gesungen.

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