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Tarcău zwischen Flusstal und Ostkarpaten

Tarcău verbindet die Landschaft der Ostkarpaten mit einem lang gezogenen Flusstal: Das Dorf erstreckt sich entlang des gleichnamigen Flusses, eines rechten Nebenflusses der Bistrița. Die Gemeinde liegt in den Ostkarpaten und ist typisch montan geprägt.

File:RO NT Monumentul eroilor din Tarcău (5).jpg File:RO NT Monumentul eroilor din Tarcău (5).jpg Foto: Țetcu Mircea Rareș via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
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Landschaft und Anreise

Im Gebiet der Gemeinde Tarcău liegen die Höhen entlang der Bistrița zwischen 370 und 390 Metern; am Grindușu-Gipfel werden maximal 1664 Meter erreicht. Über die Nationalstraße DN15 ist Tarcău erreichbar. Eine gut asphaltierte Gemeindestraße führt entlang des Tarcău-Flusses.

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Weitere Reiseziele

Natur und Wege

Markierte Wege und Forststraßen durch das Tarcău-Tal führen zu einem Schutzgebiet für Auerhühner im Faunenreservat Brateș (Tărhăuș). Mehrere Wanderwege beginnen am oder in der Nähe des Klosters Sihăstria Tarcăului. Das Kloster Tarcău liegt im Tal des Flusses Tarcău.

Das Waldreservat Goșman ist als Ziel für eine Wochenendwanderung ausgewiesen. Der Wasserfall Bolovăniș liegt in der Gemeinde Tarcău und ist als Naturattraktion ausgewiesen. Der Kamm Muntele Lung trennt das Tarcău-Tal vom Bicaz-Tal und ermöglicht Paraglidern, beide Täler zu erkunden.

Der Tarcău und die Bistrița bei Tarcău werden derzeit mit attraktiven Flussausflügen und Rafting verbunden. Die Tarcău-Berge bieten günstige Bedingungen für Offroad-Aktivitäten. In der Region Tarcău gilt Mountainbiking als Aktivität auf Wegen in Bergen, Hügeln und Wäldern sowie auf anderem unebenem Gelände.

Für die eigene Planung lassen sich die unterschiedlichen Weg- und Aktivitätsformen als getrennte Schwerpunkte betrachten: markierte Wege und Forststraßen, Flussangebote sowie Berg- und Geländesport sprechen jeweils eine andere Tagesgestaltung an.

Kultur und Erinnerung

Die Kirche Adormirea Maicii Domnului im Dorf Tarcău wurde zwischen 1906 und 1912 errichtet und liegt an der Straße entlang des Flusses. Das Denkmal für die im Ersten Weltkrieg gefallenen Helden zeigt einen angreifenden rumänischen Soldaten und trägt eine Marmorplatte mit den Namen von Helden. Das Denkmal des unbekannten Soldaten gehört zum Kulturerbe der Gemeinde Tarcău und ist den örtlichen Helden des Zweiten Weltkriegs gewidmet.

Nahe Poiana Crivaia hat das Queen-Maria-Denkmal die Form eines byzantinischen Kreuzes. Es wurde auf Initiative des Kreismuseumskomplexes Neamț und des Dekanats Piatra-Neamț errichtet, mit Beiträgen von Gläubigen und Priestern aus der Gemeinde.

Das Kunstmuseum Iulia Hălăucescu verfügt über sechs Ausstellungsräume mit etwa 120 Kunstwerken und persönlichen Gegenständen der Künstlerin Iulia Hălăucescu. Seine Dauerausstellung umfasst 123 Gemälde und 149 Objekte, darunter Keramiken, alte auf Holz gemalte Ikonen, Holzarbeiten, historische Möbel und Atelierwerkzeuge. Möbel und Dokumente geben die Atmosphäre des Elternhauses der Künstlerin wieder, in dem sie ihre Kindheit verbrachte. Iulia Hălăucescu wurde 1924 in Tarcău geboren; das ihr gewidmete Museum wurde 2003 gegründet.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Neamt.

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