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Sinaia: Königliche Schlösser und alpine Bergwelt

Unterkünfte in Sinaia

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Das Schloss Peleș wurde zwischen 1873 und 1914 errichtet und diente von 1883 bis 1947 als königliche Residenz. Seit 1990 wird es wieder als Museum betrieben.

File:Sunset watching on Sinaia mountain (Unsplash).jpg File:Sunset watching on Sinaia mountain (Unsplash).jpg Foto: Alexandru Zdrobău alexandruz via Wikimedia Commons, CC0

Kultur und Geschichte

Das Schloss Pelișor wurde zwischen 1899 und 1902 als Geschenk für die Kronprinzen errichtet. Seine Innenausstattung spiegelt den von Königin Maria gewählten Jugendstil wider; im Februar 1993 wurde das Schloss für Besucher geöffnet.

Das Haus von George Enescu in Sinaia wurde zwischen 1923 und 1926 erbaut und Vila Luminiș genannt. Es wurde 1995 zum Gedenkhaus und ist seit 2007 eine Abteilung des Nationalen George-Enescu-Museums. Im Haus wird außerdem der in Lausanne gefertigte Ibach-Flügel des Komponisten aufbewahrt.

Das Muzeul Sinaia ist im Palatul Florescu-Știrbei untergebracht, der als älteste Villa der Stadt gilt und 1875 erbaut wurde. Das Museum präsentiert die lokale Geschichte sowie Ausstellungen zu Persönlichkeiten, Sport, Pfadfindern und der Natur; außerdem gibt es Wechselausstellungen.

Das Kloster Sinaia stammt aus dem späten 17. Jahrhundert und wurde 1695 gegründet. Die Stadt Sinaia entstand rund um dieses Kloster. Die alte Kirche ist im für die damalige Walachei typischen Brâncovenesc-Stil erbaut. Das Klostermuseum zeigt unter anderem die Bibel von Bukarest aus dem Jahr 1688. Das religiöse Museum im Kloster besteht seit seiner Einrichtung ununterbrochen und gilt als erstes Museum dieser Art in Rumänien.

Das Casino Sinaia wurde 1912–1913 im nördlichen Teil des Parks Dimitrie Ghica errichtet. Der Park wurde 1881 angelegt, und jeden Herbst findet dort das Festivalul orașului Sinaia statt.

Weitere Reiseziele: Măgurele, Valenii De Munte, Aluniş, Ploieşti, Strejnicu, Talea, Comarnic, Boldești-Scăeni

Wintersport

Am Vârful Furnica reicht das Skigebiet Sinaia bis auf 2.103 Meter und gilt als höchstes Skigebiet Rumäniens. Es erstreckt sich von Cota 2000 bis Cota 1000 und umfasst auch Valea Soarelui und Valea Dorului. Zwei Anlagen bedienen im alpinen Bereich sieben Skipisten für Anfänger und Fortgeschrittene.

Drumul de Vară ist eine mittelschwere Skipiste, die von Cota 2000 nach Cota 1400 führt. Sie ist über 3 Kilometer lang und überwindet einen Höhenunterschied von 600 Metern. Höhenlage, Streckenlänge und Schwierigkeitsgrad geben Ihnen konkrete Vergleichspunkte für die persönliche Planung der Wintersporttage.

Natur und Bergbahnen

Die Gondola Sinaia fährt von Cota 1000 bis Cota 1400 durch ein bewaldetes Gebiet. Die Gondola Carp führt von Cota 1400 bis Cota 2000 durch das alpine Gebiet und überquert dabei Valea cu Brazi.

Poiana Stânii ist eine alpine Wiese auf 1.270 Metern Höhe. Die Stânca Sfânta Ana diente örtlichen Einsiedlern als Rückzugsort. An ihrem Fuß bietet eine Lichtung einen Ausblick auf Sinaia.

Radwege und Orientierung

Das Bike Resort Sinaia verfügt über vier ausgebaute Downhill-, All-Mountain- und XC-Strecken mit insgesamt etwa 10 Kilometern Singletrails und Waldwegen. Die Wege sind entlang der Trails ausgeschildert; schwierige Abschnitte können über Umgehungsvarianten vermieden werden. Die unterschiedlichen Aktivitätstypen und Streckenlängen helfen Ihnen, Rad- und Wintersportangebote nach dem gewünschten Tagesumfang zu vergleichen.

Die Talstation der Telegondole befindet sich in der Aleea Telegondolei Nr. 5. Sie ist mit dem öffentlichen Nahverkehr und dem Auto erreichbar und verfügt über einen eigenen Parkplatz an der Talstation. Die Buslinie T4 in Sinaia verbindet Gara und Telegondola und hält an der Haltestelle Market DN1.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Prahova.

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