Meseșenii de Sus zwischen Quellen, Wegen und Geschichte
Im Ortsgebiet von Meseșenii de Sus wurden im Bereich Osoiul Măcăului menschliche Spuren aus der Übergangszeit vom Neolithikum zur Bronzezeit entdeckt.
Kultur
In der Schule von Meseșenii de Sus wurde in einem Klassenraum eine ethnografische Ausstellung eingerichtet. Sie umfasst Möbel, Textilien, Gefäße und von der einfachen Bevölkerung verwendete Werkzeuge. „Meseșana“ ist ein von Mädchen gebildetes Folkloreensemble aus Meseșenii de Sus, das von Herle Dana geleitet wird.
Ausstellung und Ensemble setzen unterschiedliche Schwerpunkte innerhalb der Ortskultur: Hier stehen überlieferte Alltagsgegenstände im Mittelpunkt, dort die folkloristische Darstellung durch ein von Mädchen gebildetes Ensemble. Die archäologischen Spuren aus Osoiul Măcăului gehören wiederum einer deutlich früheren Zeit an.
Landschaft und Wege
Südlich von Meseșenii de Sus, am Fuß des Meseș-Gebirges, wurden in einer bewaldeten Hügellandschaft zwei Mineralquellen historisch ausgebeutet. Die beiden Quellen gelten als schwefelhaltig, sulfatiert, hydrogencarbonathaltig, kalziumhaltig und hypoton.
Touristische Fußwege folgen der römischen Straße in südwestlicher Richtung über den Gipfel Cărbunaru (618 m). Die touristischen Fußwege führen weiter bis zum Gipfel Osoiul Ciontului (835 m). Vom Gipfel Osoiul Ciontului führen die touristischen Fußwege hinunter zu den Băile von Meseșenii de Sus. In den höher gelegenen Gebieten des Ortsgebiets sind römische Verteidigungsruinen noch erkennbar.
Die Wegangaben lassen sich als eigenständige Planungsinformation lesen: Richtung und Gipfelhöhen markieren verschiedene Abschnitte. Ortsgeschichte, Ausstellung und Wege können Sie dabei nach dem eigenen Schwerpunkt ordnen, ohne eine feste Reihenfolge vorauszusetzen. Wer den Verlauf der Wege betrachtet, findet darin zugleich eine Verbindung zwischen der römischen Straße, den beiden genannten Gipfeln und dem Bereich der Băile.
Quellen und Geschichte
Im Bereich der Quellen gab es eine einfache Beherbergungs- und Behandlungseinrichtung mit 33 Betten in 12 Zimmern und 10 Badewannenkabinen. Die Kuranlage war bis in die frühen 1990er-Jahre saisonal von Mai bis Oktober in Betrieb.
Die ehemaligen Băile Meseșenii de Jos sind verlassen und befinden sich in einem fortgeschrittenen Zustand des Verfalls. Die Mineralwasserquelle ist derzeit ungenutzt; das Gelände befindet sich in Privatbesitz und liegt peripher zu den wichtigsten Verkehrswegen.
Die Quellenlandschaft verbindet damit eine frühere saisonale Nutzung mit einem heutigen Zustand, der durch Verlassenheit, Nichtnutzung und privaten Besitz geprägt ist. Diese zeitliche und praktische Unterscheidung bleibt auch dann relevant, wenn die Quellen gemeinsam mit den Wegen und der Ortsgeschichte betrachtet werden.
Bei der Auswahl eines Hotels in Meseșenii de Sus können Reisedaten, Zimmerkategorie und Stornierungsbedingungen als getrennte Angaben betrachtet werden. So bleiben Unterkunftsdetails von den historischen Informationen zu Quellen, Bädern und Wegen unterschieden.
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