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Călimănești: Klöster, Kurgeschichte und Olt-Schlucht

File:Călimănești.jpg File:Călimănești.jpg Foto: Tiia Monto via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
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Kultur und Geschichte

Ein konkreter historischer Anker in Călimănești ist das römische Kastell Arutela in Poiana Bivolari bei Păușa innerhalb von Călimănești. Das Monument der römischen Epoche gehört zur Wertkategorie A und wird auf 137–138 n. Chr. datiert. Als Teil einer Verteidigungslinie sicherte das Kastell den Verkehr durch das Olt-Tal in Richtung Siebenbürgen.

Das Kloster Cozia in der Ortschaft Cozia–Căciulata innerhalb von Călimănești ist ein Monument der Wertkategorie A und wird auf 1388–1391 datiert. Zu seinem erhaltenen Bestand gehören byzantinische Wandmalereien, die von unschätzbarem Wert für das rumänische und europäische Kultur- und Kunsterbe sind.

Das Kloster Ostrov auf der Insel Ostrov im Olt stammt aus den Jahren 1520–1522. In seinem Inneren bewahrt es Wandmalereien aus dem Jahr 1760, sodass neben dem Bau selbst auch die Ausstattung aus einer späteren Epoche überliefert ist.

Am Fuß des Cozia-Berges und unweit des Olt liegt das Mönchskloster Turnu. Es befindet sich 600 m vom gleichnamigen Bahnhof entfernt. Um den Turneanu-Kamm im Cozia-Massiv sind bis heute einige Einsiedeleien und in den Fels gehauene Zellen erhalten.

Auch die Kurgeschichte und die Verkehrsbauten gehören zum Ortsbild. Das zentrale Kurbadeetablissement von Călimănești wurde 1881–1886 errichtet und nach dem Umbau von 1911–1912 als zentrales Pavillongebäude der Kurstation, das sogenannte Pavilionul Central, bekannt. Das 1899 fertiggestellte Bahnhofsgebäude von Călimănești gilt als bemerkenswerter Bau und erinnert an den Bahnhof von Sinaia.

Weitere Ortsseiten: Obârşia Lotrului, Curăturile, Ciungetu, Horezu, Pietrișu, Baile Govora, Blidari und Ocnele Mari.

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Landschaft und Natur

Der Kurort Călimănești-Căciulata liegt am Eingang zur spektakulären Olt-Schlucht und grenzt an das Cozia-Massiv. Damit treffen am Ort der Flussraum des Olt und die Berglandschaft des Massivs unmittelbar aufeinander.

Auf dem Verwaltungsgebiet der Stadt Călimănești bildet der Olt den spektakulärsten Abschnitt der Schlucht Turnu Roșu–Câineni.

Der Nationalpark Cozia ist ein Schutzgebiet mit landschaftlichen, geologisch-geomorphologischen, floristischen, faunistischen und forstlichen Werten. Im Park sind Bergwandern, wissenschaftlicher Tourismus, Extremsport, Erholung und Freizeitgestaltung möglich.

Am Păușa-Bach verlaufen Forststraßen sowie markierte und unmarkierte touristische Wege. Sie bieten Möglichkeiten für den Zugang zu höher gelegenen Berggebieten; die unterschiedlichen Wegarten und die genannten Nutzungsformen beschreiben dabei verschiedene Seiten des Naturraums.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Vâlcea.

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