Zum Inhalt

Kizlyar: Geschichte und Kultur entdecken

Unterkünfte in Kizlyar

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.

Kizlyars Geschichte zeigt sich in einem Museum, einem Liedensemble, Kirchen verschiedener Epochen, einer Festungsmauer und einem Stadtpark. Die genannten Jahreszahlen reichen von der Gründung einer Kirche im Jahr 1795 bis zum Wiederaufbau einer weiteren Kirche 1997. Auch die Republik Dagestan bietet eigene Kultur- und Landschaftsthemen, die sich unabhängig von Kizlyars Ortsgeschichte betrachten lassen.

Kurzfakten zu Kizlyar

  • Das Staatliche Kizlyarer Terek-Ensemble kasachischer Lieder wurde in den 1990er-Jahren gegründet und erhielt 2000 den Status eines staatlichen Ensembles.
  • Das Historische und Heimatkundliche Museum namens P. I. Bagration ist der größte Zweig des Nationalmuseums der Republik Dagestan namens A. Tacho-Godi.
  • Die St.-Nikolaus-Kirche, heute ein Frauenkloster der Kreuzerhöhung, wurde 1795 gegründet.
  • Die Kirche des Heiligen Georg des Siegreichen wurde 1997 an der Sowjetskaja-Straße neu errichtet.
  • Der Stadtpark wurde nach der Aufhebung der Festung im Jahr 1857 angelegt. Die Festungsmauer befindet sich auf dem Platz „50. Jahrestag des Oktobers“.

Was erzählt das Museum über Kizlyars Geschichte?

Der Name des Museums führt zu Pjotr Iwanowitsch Bagration zurück: Er wurde in Kizlyar geboren, war General und wird als Held des Vaterländischen Krieges von 1812 bezeichnet. Das Museum ist Teil des Nationalmuseums der Republik Dagestan und dessen größter Zweig. Damit stehen in Kizlyar sowohl die lokale Verbindung zu einer bekannten historischen Persönlichkeit als auch die Einordnung in eine größere Museumsstruktur im Blick.

Auch das Staatliche Kizlyarer Terek-Ensemble kasachischer Lieder hat eine eigene zeitliche Einordnung. Seine Gründung fällt in die 1990er-Jahre; den Status eines staatlichen Ensembles erhielt es 2000. Das sind zwei unterschiedliche Stationen: Gründung und spätere Statusverleihung. Zusammen mit den datierten Kirchen geben sie einen Überblick über verschiedene Abschnitte der Ortsgeschichte, ohne dass sich die einzelnen Jahreszahlen auf dieselbe Art von Ereignis beziehen.

Welche historischen Bauwerke und Orte sind genannt?

Die St.-Nikolaus-Kirche wurde 1795 gegründet und ist heute ein Frauenkloster der Kreuzerhöhung. Die Kirche des Heiligen Georg des Siegreichen entstand in ihrer heutigen, neu errichteten Form 1997 an der Sowjetskaja-Straße. Die Jahreszahlen markieren also unterschiedliche Bau- und Institutionsgeschichten. Die Festungsmauer befindet sich auf dem Platz „50. Jahrestag des Oktobers“; Angaben zu ihrem heutigen Zustand oder zum Besucherzugang liegen nicht vor.

Eine weitere historische Zeitschicht verbindet den Stadtpark mit dem Jahr 1857: Er wurde nach der Aufhebung der Festung angelegt. Kirche, Festungsmauer und Park stehen für unterschiedliche Aspekte der Stadtgeschichte. Wer Kizlyar thematisch einordnen möchte, kann diese Bauwerke und Orte daher getrennt betrachten, statt sie zu einer einzigen historischen Anlage zusammenzufassen.

Welche weiteren Themen bietet die Republik Dagestan?

In der Republik Dagestan bilden die Befestigungsanlagen von Derbent und die mittelalterlichen Gebäude der Altstadt, die Magalims, eine Kulturlandschaft. In der Zitadelle liegen archäologische Überreste eines Bades, mehrerer unterirdischer Wasserspeicher, einer christlichen Kirche aus dem 5. Jahrhundert und einer Moschee aus dem 8. Jahrhundert. Die Bergmauer verläuft 40 Kilometer westwärts über das Gebirge und sperrt den Pass zwischen Meer und Bergen vollständig ab. Von ursprünglich 14 Toren sind neun erhalten. Die Steinmauern der Zitadelle sind 2,5 bis 3,2 Meter dick, mehr als 700 Meter lang und 10 bis 15 Meter hoch; steile Hänge umgeben sie auf drei Seiten.

Andere Orte der Republik Dagestan zeigen weitere Maßstäbe und Landschaften. In Gunib führt ein Weg von den Schamil-Toren entlang einer drei Kilometer langen Festungsmauer bis zu einem Turm; das untere Tor heißt Barjatinski-Tor, das obere Schamil-Tor. Der 107 Meter lange Gunib-Tunnel wurde in den 1860er-Jahren durch Fels gehauen. Auf dem Hochplateau von Khunzakh liegt der Tobot-Wasserfall auf 1.690 Metern Höhe am Anfang des Tsolotl-Canyons. Von Mai bis Juli führt er am meisten Wasser; im Winter friert er zu. Seine genaue Fallhöhe ist unbekannt, Schätzungen reichen von 50 bis 100 Metern. Diese unterschiedlichen Beispiele helfen, Kulturstätten, historische Wege und Naturthemen innerhalb der Republik Dagestan auseinanderzuhalten.

Auch bei Ausflugszielen sind die konkreten Bedingungen wichtig: Nicht die gesamte Sarykum-Düne ist für Besucher zugänglich. Dort führen Metallstege auf die Düne; der Wanderweg heißt „Pfad der weisen Schildkröte“. Prüfen Sie vor einem Besuch die aktuellen Regeln. In der Karadakh-Schlucht können Besucher durch einen ungewöhnlichen Felskorridor spazieren. Bei einer Exkursion zur Chirkey-Wasserkraftanlage können sie am Fuß der Staumauer stehen.

Weitere Reiseziele entdecken: Khasavyurt, Machatschkala, Kurla, Derbent, Sovetskoye, Shara, Bryansk, Izberbash

Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.

FAQ

Wer war P. I. Bagration?

Pjotr Iwanowitsch Bagration wurde in Kizlyar geboren. Er war General und wird als Held des Vaterländischen Krieges von 1812 bezeichnet. Das Historische und Heimatkundliche Museum der Stadt trägt seinen Namen.

Welche Jahreszahlen sind für Kizlyars Kirchen und Ensemble überliefert?

Die St.-Nikolaus-Kirche wurde 1795 gegründet. Das Staatliche Kizlyarer Terek-Ensemble kasachischer Lieder entstand in den 1990er-Jahren und erhielt 2000 seinen staatlichen Status. Die Kirche des Heiligen Georg des Siegreichen wurde 1997 neu errichtet.

Wann führt der Tobot-Wasserfall am meisten Wasser?

Im übergeordneten Reiseziel Republik Dagestan führt der Tobot von Mai bis Juli am meisten Wasser. Im Winter friert er zu; seine genaue Fallhöhe ist unbekannt, Schätzungen liegen zwischen 50 und 100 Metern.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Republik Dagestan.