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Kurla zwischen Flussufer und Berghang

Unterkünfte in Kurla

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Kurla lässt sich über seine Lage am Kazikumukhskoye Koysu und am Hang des lokal Machchayna-Zunttu genannten Berges einordnen. Historische Angaben zu Anbau und Erinnerung ergänzen das Bild des Ortes.

Kurzfakten zu Kurla

  • Kurla liegt im östlichen Teil des Bezirks am rechten Ufer des Kazikumukhskoye Koysu und 6 km vom Bezirkszentrum entfernt.
  • Der Ort liegt am Hang des im Volksmund Machchayna-Zunttu genannten Berges.
  • Im 19. und frühen 20. Jahrhundert bauten Einwohner neben Karotten auch weißen Rettich an.
  • Nach Angaben Einheimischer trägt ein Grabstein in einem der Friedhöfe die Jahreszahl 1307 n. Chr.

Wie ist Kurla geografisch einzuordnen?

Hinzu kommt die Lage am Hang des Berges, der im Volksmund Machchayna-Zunttu heißt. Die Entfernung von 6 km bezieht sich auf das Bezirkszentrum. Zusammen geben diese Angaben Orientierung zu Kurlas Position im Bezirk und zur Landschaft, in der der Ort liegt.

Für die Einordnung ist es hilfreich, diese Bezugspunkte auseinanderzuhalten: Die Uferseite, der Berghang und die Entfernung zum Bezirkszentrum beschreiben verschiedene Aspekte der Lage. Der Bergname ist eine lokale Bezeichnung; er ergänzt die geografische Beschreibung, ohne den Fluss oder das Bezirkszentrum als Bezugspunkt zu ersetzen.

Was erzählen die historischen Hinweise über Kurla?

Für das 19. und frühe 20. Jahrhundert ist der Anbau von Karotten und „q'yala q'aya“, weißem Rettich, durch Einwohner Kurlas überliefert. Der Zeitraum gehört zur Geschichte des Ortes. Die konkrete Benennung des Rettichs macht diese Angabe anschaulich und unterscheidet sie von einer allgemeinen Beschreibung des Anbaus.

Ein weiterer lokaler Hinweis betrifft einen Grabstein auf einem der Friedhöfe. Nach Angaben Einheimischer steht dort am Grab eines Mannes namens Agachavli die Jahreszahl 1307 n. Chr. Die Angabe bezieht sich auf die Jahreszahl am Grabstein. Sie ist daher von einer Datierung des Ortes oder seiner Entstehung zu unterscheiden.

Welche Kulturstätten prägen die Republik Dagestan?

Auch die Republik Dagestan bietet einen größeren kulturellen Rahmen für die Reiseplanung. In Derbent befinden sich innerhalb der Zitadelle archäologische Überreste eines Bades, mehrerer unterirdischer Wasserspeicher, einer christlichen Kirche aus dem 5. Jahrhundert und einer Moschee aus dem 8. Jahrhundert. Die Befestigungsanlagen Derbents bilden zusammen mit den mittelalterlichen Gebäuden der Altstadt, den sogenannten Magalims, eine Kulturlandschaft.

Die Bergmauer der Befestigungsanlage von Derbent verläuft 40 Kilometer westwärts über das Gebirge und sperrt den Pass zwischen Meer und Bergen vollständig ab. Steile Hänge umgeben die Zitadelle auf drei Seiten. Ihre Steinmauern sind 2,5 bis 3,2 Meter dick, mehr als 700 Meter lang und 10 bis 15 Meter hoch. Von ursprünglich 14 Toren sind neun erhalten. So lassen sich an der Zitadelle sowohl die Größenverhältnisse der Anlage als auch ihre Lage zwischen Meer und Gebirge nachvollziehen.

Auch Gunib besitzt überlieferte Befestigungsanlagen. Erhalten ist eine Mauer mit rundem Turm und zwei Toren: Das untere heißt Barjatinski-Tor, das obere Schamil-Tor. Ein Weg führt von den Schamil-Toren an der drei Kilometer langen Mauer entlang bis zu einem Turm. Der 107 Meter lange Gunib-Tunnel wurde in den 1860er-Jahren durch Fels gehauen. Diese Beispiele unterscheiden sich in Maßstab und Form: In Derbent prägen Zitadelle und lange Bergmauer das Bild, in Gunib stehen die erhaltene Mauer, ihre Tore und der Tunnel im Mittelpunkt.

Welche Landschaften und Erlebnisse gibt es in der Republik Dagestan?

Der Tobot-Wasserfall liegt auf 1.690 Metern Höhe am Anfang des Tsolotl-Canyons auf dem Hochplateau von Khunzakh. Er zählt zu den höchsten Wasserfällen des Nordkaukasus. Seine genaue Fallhöhe ist unbekannt; Schätzungen reichen von 50 bis 100 Metern. Der Wasserstand verändert sich im Jahresverlauf: Von Mai bis Juli führt der Tobot am meisten Wasser, im Winter friert er zu und verwandelt sich in einen großen Eiszapfen. Damit unterscheiden sich die beschriebenen Eindrücke je nach Jahreszeit deutlich.

Im Naturpark „Oberes Gunib“ liegt der Bergbotanische Garten der Russischen Akademie der Wissenschaften mit seltenen und endemischen Pflanzenarten des Kaukasus und Dagestans. Bei einer Exkursion zur Chirkey-Wasserkraftanlage können Besucher am Fuß der Staumauer stehen. An der Karadakh-Schlucht führt ein Spaziergang durch einen ungewöhnlichen Felskorridor.

Das Gebiet der Sarykum-Düne gehört zum Dagestanischen Naturschutzgebiet; nicht die gesamte Düne ist für Besucher zugänglich. Metallstege führen auf die Düne, und der Wanderweg heißt „Put' mudroy cherepakhi“ („Pfad der weisen Schildkröte“). Prüfen Sie vor einem Besuch die aktuellen Besuchsregeln. Der Weg, die Stege und die Zugangsbeschränkung sind dabei getrennte Angaben: Die beschriebene Route bedeutet nicht, dass die gesamte Düne betreten werden kann.

Weitere Reiseziele entdecken: Shara, Bryansk, Izberbash, Sovetskoye, Derbent, Khasavyurt, Machatschkala und Kizlyar.

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FAQ

Wie weit ist Kurla vom Bezirkszentrum entfernt?

Kurla liegt außerdem am rechten Ufer des Kazikumukhskoye Koysu und am Hang des lokal Machchayna-Zunttu genannten Berges.

Welche Feldfrüchte bauten Einwohner Kurlas früher an?

Für das 19. und frühe 20. Jahrhundert sind Karotten und „q'yala q'aya“, weißer Rettich, genannt.

Welche Jahreszahl wird mit dem Grabstein in Kurla verbunden?

Nach Angaben Einheimischer trägt ein Grabstein auf einem der Friedhöfe am Grab eines Mannes namens Agachavli die Jahreszahl 1307 n. Chr.

Wann führt der Tobot am meisten Wasser?

In der Republik Dagestan führt der Tobot-Wasserfall von Mai bis Juli am meisten Wasser. Im Winter friert er zu; seine genaue Fallhöhe ist unbekannt und wird auf 50 bis 100 Meter geschätzt.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Republik Dagestan.