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Tutajew: Kirchen, Glocken und Museen

Unterkünfte in Tutajew

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Kirchen am Ufer, Glocken zum Hören und Museen über Mologa, Kaufmannsalltag und Seefahrt geben Tutajew (Romanow-Borissoglebsk) ein deutliches kulturelles Profil. Die unterschiedlichen Themen helfen Ihnen, die Sehenswürdigkeiten nach Ihren Interessen einzuordnen.

Kurzfakten zu Tutajew

  • In Tutajew gibt es zehn aktive Kirchen.
  • Die 1652 erbaute Kreuzerhöhungskathedrale ist Tutajews älteste steinerne Kirche.
  • Die Museen widmen sich unter anderem der Geschichte von Mologa, dem Kaufmannsleben, dem Glockenguss und der Seefahrt.

Welche Kirchen und Ansichten prägen Tutajew?

Entlang des Ufers stehen historische Kirchen in Abständen von jeweils 400 bis 500 Metern; ihre Kuppeln ragen hoch auf. Die Kreuzerhöhungskathedrale verbindet eine konkrete Jahreszahl mit einer besonderen Stellung im Ort: Sie wurde 1652 erbaut und gilt als Tutajews älteste steinerne Kirche. Damit lässt sich die Sakralarchitektur sowohl über einzelne Bauwerke als auch über ihre Abfolge am Ufer betrachten.

Von der Aussichtsplattform richtet sich der Hauptblick auf die Kasaner-Verklärungs-Kirche. Kirche und Glockenturm bilden dort ein architektonisches Ensemble auf der Spitze eines Wolga-Abhangs. Der Blickpunkt lenkt den Fokus somit auf ein zusammengehöriges Bauwerk, während die Kirchen am Ufer als Reihe mit eigenen Abständen wahrnehmbar sind.

Welche Geschichten vermitteln die Museen?

Das Museum „Ozhivshaya istoriya“ gibt Einblicke in die Geschichte von Mologa und das Leben von Vater Pawel Grusdew. Das Museum „Dom kuptsa S.A. Vagina“ richtet den Blick auf den Alltag und die Lebensweise der weniger wohlhabenden Kaufleute aus Romanow-Borissoglebsk. Zusammen zeigen die beiden Themen verschiedene Zugänge zur Vergangenheit: die Geschichte einer Region und den Alltag einer sozialen Gruppe.

Das Haus des Kaufmanns Stepan Aleksandrowitsch Wagin ist ein städtisches Anwesen aus der Mitte des 19. Jahrhunderts. Es wurde nach einem Musterentwurf im klassizistischen Stil erbaut. Im zweiten Stock des Hauses befinden sich Wohnräume der Kaufmannsfamilie. So stehen im selben Themenbereich sowohl die Bauform des Anwesens als auch Räume im Mittelpunkt, die mit der Familie verbunden sind.

Das Museum „Borisoglebskaya storona“ zeigt in der Ausstellung „Tsarskaya ovtsa“ eine Bauernstube und das Haus eines Schafhirten. Die Ausstellung ergänzt die Kaufmannsthemen um Darstellungen des ländlichen Alltags. Der Skver SSSR wird als eines der ersten Freilichtmuseen dieser Art im postsowjetischen Russland beschrieben.

Was können Sie in den Spezialmuseen erleben?

Im Museum für Glockengießereikunst treffen Sammlung und Klang aufeinander. Zu sehen sind originale Glocken aus zehn führenden Glockengießereien Russlands; Besucher können außerdem den Klang von Tür-, Schiffs-, Korridor-, Eisenbahn- und Feuerglocken hören. Die Sammlung wurde während der 29-jährigen Betriebszeit der Glockengießerei von Nikolai Shuvalov (Italmas LLC) zusammengetragen.

Einen anderen Zugang zu Glocken bietet das Museum des heiligmäßigen Admirals Fjodor Uschakow und der russischen Flotte: Zu den beschriebenen Aktivitäten gehören das Läuten einer echten Schiffsglocke, das Knüpfen von Seemannsknoten und der Umgang mit einem Segel. Auch ein Signalalphabet mit Flaggen, Tönen und Semaphor gehört dazu. Während das Glockengießereimuseum unterschiedliche Glockentypen und ihre Klänge in den Mittelpunkt stellt, verbinden die Aktivitäten im Flottenmuseum die Schiffsglocke mit weiteren Themen der Seefahrt.

Weitere Reiseziele entdecken: Perebory Microdistrict, Konstantinovskiy, Troitskaya Sloboda, Glebovskoye, Isakovo, Jaroslawl, Uleyma, Lukino.

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FAQ

Welche Glocken sind im zweiten Saal ausgestellt?

Dort sind 23 Kirchenglocken aus dem 17. bis zum frühen 20. Jahrhundert zu sehen. Sie wiegen zwischen 16 und 340 Kilogramm.

Was umfasst die Ausstellung „Tsarskaya ovtsa“?

Zu sehen sind eine Bauernstube und das Haus eines Schafhirten mit hölzernen Haushaltsgegenständen, Bänken, Schaffellen, einem Ofen und einem Herrgottswinkel.

Wie wurde das Haus des Kaufmanns Wagin gestaltet?

Das städtische Anwesen stammt aus der Mitte des 19. Jahrhunderts und wurde nach einem Musterentwurf im klassizistischen Stil erbaut.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Oblast Jaroslawl.