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Svobodnoye: Kirvu und seine Geschichte

Unterkünfte in Svobodnoye

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Svobodnoye hieß bis 1948 Kirvu. Eine 1816 errichtete Holzkirche und historische Gedenkorte im näheren Umfeld bilden konkrete Anknüpfungspunkte für die Ortsgeschichte. Für die weitere Planung lohnt es sich, diese lokalen Bezüge von Natur- und Kulturzielen der übergeordneten Oblast Leningrad zu unterscheiden.

Kurzfakten zu Svobodnoye

  • Svobodnoye trug bis 1948 den Namen Kirvu.
  • Kirvus dritte Kirche wurde 1816 aus Holz nach dem Entwurf des Architekten Matti Salonen errichtet.
  • Die Kirche hatte einen kreuzförmigen Grundriss und einen freistehenden Glockenturm.
  • Kirvu wurde 1858 eine eigenständige Kirchengemeinde.
  • 1893 wurde in der Kirche eine Orgel mit 16 Registern aufgestellt.
  • Am früheren Kirchenstandort ist ein Fundament erhalten.

Wie lässt sich die frühere Kirche von Kirvu einordnen?

Die Kirche war die dritte in Kirvu. Matti Salonen entwarf den Holzbau, der 1816 errichtet wurde. Ein kreuzförmiger Grundriss beschreibt die Form des Gebäudes; der Glockenturm stand frei neben dem Hauptbau. So lassen sich zwei Merkmale der historischen Architektur unterscheiden: die Grundform der Kirche und die Stellung des Turms.

Kirvu wurde 1858 eine eigenständige Kirchengemeinde, 42 Jahre nach dem Bau der Kirche. In der Kirche wurde 1893 eine Orgel mit 16 Registern aufgestellt. Außerdem besaß sie ein altes Altarbild, das den gekreuzigten Christus zeigte; der Künstler ist unbekannt.

Während der Sowjetzeit 1940–41 wurde die gesamte Innenausstattung zerstört. Das Gebäude diente in dieser Zeit als Getreidespeicher. Am Standort der früheren Kirche ist ein Fundament erhalten.

Welche Gedenkorte gehören zum historischen Umfeld?

Im näheren Umfeld von Svobodnoye wurde an der Militärgrabstätte Nr. 68 vor dem Tag des Sieges ein Mahnmal eröffnet.

Eine Aufnahme aus dem Jahr 2006 zeigt am früheren Standort der Kirche von Kirvu einen Gedenkpark und ein Gedenkkreuz. Eine weitere Aufnahme aus 2006 zeigt ein Denkmal an der Begräbnisstätte finnischer Soldaten, die 1918 sowie 1939–44 starben. Die Bilddaten halten diese Gedenkorte in einem historischen Zusammenhang fest, ohne eine heutige Besichtigung vorauszusetzen.

Welche Natur- und Kulturthemen bietet die Oblast Leningrad?

Im übergeordneten Reiseziel Oblast Leningrad liegt der Naturpark Wepser Wald im äußersten Osten der Oblast. Er umfasst sieben Reservate mit besonders strengen Schutzbestimmungen. Im Park gibt es zahlreiche Seen; der größte ist der Lerinskoje-See im gleichnamigen Reservat.

Zu den besonderen Werten des Parks zählen erhaltene alte Fichten- und Kiefernwälder in seinen Reservaten. Sie sind wichtig für zahlreiche Organismen, die nur in Wäldern überleben können, die nicht durch wirtschaftliche Nutzung gestört wurden. Im Naturpark kommen Braunbären in größerer Zahl vor; außerdem wurde dort der in der Region äußerst seltene Vielfraß festgestellt. Wildtierbeobachtungen sind nicht garantiert.

Die Wepser leben traditionell im Naturpark. Sie sind ein kleines Volk Russlands mit eigener Kultur und eigenen Traditionen. Landschaft und kultureller Hintergrund bilden damit zwei unterschiedliche Blickwinkel auf den Naturpark, neben seinen Schutzgebieten und Seen.

Eine regionale Beschreibung vom 24. Dezember 2019 nennt ökologische Routen in sieben regional bedeutenden Schutzgebieten. Sie waren für selbstständige Besuche vorgesehen und mit Informationsmaterial sowie verschiedenen Besuchereinrichtungen ausgestattet. Prüfen Sie vor der Planung einer konkreten Route die aktuellen Bedingungen.

Auch die Festung Koporje ist ein Kulturziel im übergeordneten Reiseziel Oblast Leningrad. Sie ist ein Museum und ein Denkmal altrussischer Steinarchitektur. Ihre heutige Form ist seit dem 16. Jahrhundert erhalten; Teile des Mauerwerks stammen aus dem 13. Jahrhundert. Ein Besuch ohne Führung ist mit dem Multimediaführer „Koporskaja krepost 2.0“ möglich; prüfen Sie dessen Verfügbarkeit vorab. Das Besteigen der Mauern und Türme ist wegen ihres Notzustands verboten.

Wenn regionale Ziele für Ihre Reise wichtig sind, vergleichen Sie ihre Lage einzeln, bevor Sie Ihre Unterkunft auswählen.

Weitere Reiseziele entdecken: Sinyovo, Sredniye Krupeli, Kezoruchey, Podporoschje, Brigadnoye, Torfyanovka, Pasha, Shcheleyki.

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FAQ

Wie hieß Svobodnoye bis 1948?

Die Siedlung trug bis 1948 den Namen Kirvu.

Was ist über die frühere Kirche bekannt?

Kirvus dritte Kirche wurde 1816 als Holzbau nach dem Entwurf von Matti Salonen errichtet. Sie hatte einen kreuzförmigen Grundriss und einen freistehenden Glockenturm.

Welche Ziele gehören zum größeren regionalen Rahmen?

Der Naturpark Wepser Wald und die Festung Koporje sind Ziele im übergeordneten Reiseziel Oblast Leningrad. Sie stehen für unterschiedliche Interessen: Schutzgebiete, Seen und Wälder einerseits, Museum und Steinarchitektur andererseits.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Oblast Leningrad.