Verkhniy Baksan – Denkmäler zur Elbrusgeschichte
Unterkünfte in Verkhniy Baksan
Verkhniy Baksan ist historisch mit Besteigungen des Elbrus verbunden. Ein Denkmal erinnert an Killar Khashirov und Akhiy Sottaev, ein weiteres Relief an den Bergsteiger-Forscher A. Pastukhov. Im übergeordneten Reiseziel Republik Kabardino-Balkarien ergänzen Naturreservat, saisonale Routen, Skigebiet und Museum den Blick auf Natur und Geschichte.
Kurzfakten zu Verkhniy Baksan
In Verkhniy Baksan stehen ein Denkmal für die Erstbesteiger des Elbrus und ein Relief für A. Pastukhov. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts begannen alle Besteigungen des zweigipfligen Elbrus von diesem Ort aus.
Welche Geschichte ist mit den Denkmälern verbunden?
Das Denkmal für die Erstbesteiger ist Killar Khashirov, einem Kabardiner, und Akhiy Sottaev, einem Balkaren, gewidmet. Sie bestiegen die beiden Gipfel 1868 beziehungsweise 1874. Die Jahreszahlen ordnen die Widmung in die Geschichte des Elbrus ein; der Ortsbezug ist noch weiter gefasst: In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts begannen alle Besteigungen des zweigipfligen Berges von Verkhniy Baksan aus.
Ein weiteres Denkmalthema ist A. Pastukhov. Das Relief in Verkhniy Baksan ist dem ersten russischen Bergsteiger-Forscher und Militärtopografen gewidmet. Zusammen stehen die Erinnerungen an die Erstbesteiger und an Pastukhov neben der historischen Rolle des Ortes als Ausgangspunkt von Elbrus-Besteigungen. Sie geben dem Ort einen konkreten kulturhistorischen Schwerpunkt, ohne die heutigen regionalen Angebote mit seiner Geschichte gleichzusetzen.
Welche Natur- und Wanderthemen bietet die Republik Kabardino-Balkarien?
Im übergeordneten Reiseziel Republik Kabardino-Balkarien verwaltet das Kabardino-Balkarische Staatliche Hochgebirgs-Naturreservat ein Schutzgebiet in den Bezirken Tscherek und Tschegem. Das Gebiet erstreckt sich entlang des Großen Kaukasus und des Seitlichen Kaukasus und umfasst die Oberläufe der Flüsse Tscherek-Balkarski, Tscherek-Besengijski und Tschegem. Vier touristische Routen tragen die Namen „Mizhirgi“, „Shaurtu“, „Zum Bezengi-Gletscher“ und „Zur Narzan-Mineralquelle“.
Für „Mizhirgi“, „Shaurtu“ und „Zur Narzan-Mineralquelle“ sowie die Abschnitte „Wasserfall Zhiginzhi“ und „Bezengi-Gletscher“ der Route „Zum Bezengi-Gletscher“ gilt die Saison von Mai bis Oktober; diese Angebote sind für Besucher unterschiedlichen Alters vorgesehen. Der kategorisierte Abschnitt „Bezengi-Gletscher – See Boran-Köl“ ist von Juli bis August in Betrieb. Die Route „Zum Bezengi-Gletscher“ ist 26,1 Kilometer lang und dauert drei Tage. Ihr letzter Abschnitt führt über den Bezengi-Gletscher, auch Ullu-Chiran genannt, hat den Schwierigkeitsgrad II und darf nur in Begleitung eines Bergführers begangen werden. Prüfen Sie vor einer Tour den aktuellen Status und die Zugangsbedingungen beim Reservat.
Die Route verbindet verschiedene Höhenstufen und Landschaften des Zentralen Kaukasus. Zu den möglichen Naturbeobachtungen zählen kaukasische Tur, Bartgeier, Gänsegeier, Steinadler und Kaukasusbirkhühner; auch die Blüte des Kaukasischen Rhododendrons ist genannt. Solche Beobachtungen sind mögliche Eindrücke der Strecke, keine garantierten Sichtungen.
Wie unterscheiden sich weitere Natur- und Kulturthemen?
In der Republik Kabardino-Balkarien bietet das Elbrus-Skigebiet einen anderen Schwerpunkt als die mehrtägige Wanderroute: Es verfügt über 20 Kilometer Pisten verschiedener Schwierigkeitsgrade und drei Gondelbahnen. Breite rote, blaue und grüne Pisten eignen sich für Skifahrer und Snowboarder unterschiedlicher Könnensstufen. Eine künstliche Beschneiungsanlage sorgt auf den Pisten für eine beständige Schneedecke. Die obere Station Garabashi liegt auf 3.847 Metern und ist über drei Gondelbahn-Sektionen erreichbar. Prüfen Sie vor der Reise die aktuellen Betriebsbedingungen.
Auch Kultur und Landschaft bilden Themen des übergeordneten Reiseziels. Das Museum zur Verteidigung des Elbrusgebiets in Terskol zeigt originale sowjetische und deutsche Waffen und Ausrüstung, Kriegsfotografien, Dokumente sowie persönliche Gegenstände von Teilnehmern der Kämpfe um die Kaukasushöhen 1942–1943. Führungen schließen einen Besuch der Ausstellung und eine Aussichtsplattform mit Panoramablick auf die Kampfgebiete ein; informieren Sie sich vor einem Besuch über die aktuellen Besuchs- und Führungsbedingungen. In der Tschegem-Schlucht verengt sich die Schlucht zu einer Klamm mit bis zu 300 Meter hohen, steilen Wänden. Die Wasserfallwand Su-Auzu ist dort eine Hauptsehenswürdigkeit.
Weitere Reiseziele entdecken: Tegenekli, Prochladny, Terskol, Eltyubyu, Chegem Pervyy, Chegem Vtoroy, Naltschik und Aushiger.
FAQ
Wem ist das Denkmal für die Erstbesteiger gewidmet?
Es ist Killar Khashirov, einem Kabardiner, und Akhiy Sottaev, einem Balkaren, gewidmet. Sie bestiegen die beiden Elbrusgipfel 1868 beziehungsweise 1874.
Wann sind die genannten Routen und Abschnitte in Betrieb?
Für „Mizhirgi“, „Shaurtu“, „Zur Narzan-Mineralquelle“ und die genannten Abschnitte gilt Mai bis Oktober. Der Abschnitt „Bezengi-Gletscher – See Boran-Köl“ ist von Juli bis August in Betrieb. Prüfen Sie den aktuellen Status beim Reservat.
Was ist bei der Route „Zum Bezengi-Gletscher“ zu beachten?
Die Route ist 26,1 Kilometer lang und dauert drei Tage. Ihr letzter Abschnitt führt über den Bezengi-Gletscher und darf nur in Begleitung eines Bergführers begangen werden. Er hat den Schwierigkeitsgrad II; prüfen Sie vor der Tour die aktuellen Zugangsbedingungen.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Republik Kabardino-Balkarien.