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Sortavala

Unterkünfte in Sortavala

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Sortavala liegt an der Lepinjärvi-Bucht des Ladogasees. Mehr als 200 erhaltene Kulturerbeobjekte, mehrere Museen und der Wakkosalmi-Park geben der Stadt einen ausgeprägten kulturellen und historischen Schwerpunkt.

Kurzfakten zu Sortavala

  • Die Stadt liegt am Ufer der Lepinjärvi-Bucht des Ladogasees.
  • Mehr als 200 Kulturerbeobjekte sind erhalten, überwiegend Baudenkmäler. Die Zahl kann sich im Laufe der Zeit ändern.
  • 2018 wurde Sortavala als erste Stadt in der Republik Karelien in die Liste historischer Siedlungen von regionaler Bedeutung aufgenommen.
  • Der Wakkosalmi-Park ist ein Waldpark auf einem Hügel im westlichen Teil der Stadt.

Welche Baugeschichte prägt Sortavala?

Die Bauwerke zeigen unterschiedliche Epochen und Stile. Die Nikolaus-Kirche wurde 1873 nach einem Entwurf von Nikolai Grebenko errichtet. Das Gebäude, in dem heute das Regionale Museum des nördlichen Ladogasees untergebracht ist, stammt aus dem Jahr 1900: Es wurde im Stil der Nationalromantik nach einem Entwurf der Architekten Gustavsson und Tullman erbaut.

Auch das Haus Leander gehört zur Nationalromantik. Eliel Saarinen entwarf das 1905 errichtete Gebäude. Zwei Jahre später entstand das Kaufmannshaus Siitonen, ein Beispiel des westeuropäischen Jugendstils. Das Gebäude der Vereinigten Bank der Nordischen Länder wurde 1913 nach einem Entwurf des finnischen Architekten Uno Werner Ullberg errichtet. Die Jahreszahlen und Stilrichtungen machen die Baugeschichte an konkreten, benannten Häusern nachvollziehbar, ohne sie auf eine einzige Epoche zu reduzieren.

Ein weiteres historisches Zeichen ist das Denkmal des Runensängers. Es wurde 1935 zum hundertsten Jahrestag der Erstveröffentlichung des karelisch-finnischen Epos „Kalevala“ aufgestellt, als Sortavala zu Finnland gehörte. Die historische Einordnung ist auch für die Bezeichnung der Stadt als Siedlung von besonderer Bedeutung für Geschichte und Kultur der Republik Karelien relevant.

Welche Museen und Sammlungen gibt es?

Das Regionale Museum des nördlichen Ladogasees ist Sortavalas wichtigstes Heimatmuseum. Seine Dauerausstellung reicht von den ersten Siedlungen bis zur Sowjetzeit. Hinzu kommt eine Mineraliensammlung mit mehr als 400 Exponaten. Das Museum verbindet damit einen weiten historischen Überblick über das Leben der Region mit einem eigenen naturkundlichen Sammlungsschwerpunkt.

Ein anderes Thema setzt das Museum „Zolotoi wek SSSR“: Es ist dem Werk des Malers Boris Semjonow gewidmet. Seine Ausstellung umfasst mehr als 200 Werke, mit denen Besucher die Epoche der Blütezeit der UdSSR kennenlernen. Im Ausstellungssaal von Kronid Gogolev stehen dagegen Arbeiten eines einzelnen Künstlers im Mittelpunkt. Dort sind mehr als 500 Werke zu sehen, darunter Holzschnitzereien, Gemälde, Grafiken und Kleinplastiken. Die beiden Kunstorte unterscheiden sich sowohl durch ihre Ausrichtung als auch durch die präsentierten Medien.

Was bietet der Historische Park „Bastion“?

Der Historische Park verbindet ein Museum mit einem interaktiven Veranstaltungsort. Zum Angebot gehören ein Wikingermuseum mit Alltagsgegenständen und Waffen sowie ein eigener Ausstellungsraum zur Geschichte der sowjetisch-finnischen Beziehungen. Das Museum des militärischen Ruhms behandelt die Militärgeschichte des nördlichen Ladogasees; zu seiner Ausstellung gehört eine rekonstruierte Erdhütte.

Im Park werden außerdem Workshops in Bogenschießen und Kampfkünsten angeboten. Zum handwerklichen Programm zählen Schmiede-, Töpfer- und Webworkshops; Holzarbeiten werden im Sommer angeboten. Wenn Sie eine saisonale Aktivität einplanen, prüfen Sie vorab die jeweiligen Termine. So lassen sich die Themen des Parks – von historischen Ausstellungen bis zu praktischen Workshops – voneinander unterscheiden, ohne sie mit einem festen Veranstaltungskalender gleichzusetzen.

Wie lassen sich Park und Kulturgeschichte verbinden?

Der Wakkosalmi-Park verbindet eine landschaftliche mit einer kulturellen Seite Sortavalas. Als Waldpark liegt er auf einem Hügel im Westen der Stadt. Ein Weg führt um eine als steil beschriebene Treppe herum. Im Park befindet sich außerdem das Singende Feld, eine Freiluft-Konzertstätte mit einer Akustik, die ohne Mikrofone und Verstärker auskommt.

Auf dem Singenden Feld finden regelmäßig Konzerte, der Stadttag von Sortavala, Festivals und Veranstaltungen für Kinder statt; die konkreten Termine variieren. Daneben steht die historische Festivalgeschichte des Parks: Ab 1883 wurden dort Festivals lokaler Ensembles veranstaltet. Die Allfinnischen Sängerfeste fanden 1896, 1906, 1926 und 1935 in Sortavala statt. Diese historischen Daten bezeichnen frühere Veranstaltungen und keinen aktuellen Wiederholungsrhythmus.

Weitere Reiseziele entdecken: Kem, Mikli, Yalguba, Kostomukscha, Essoyla, Salmi, Pedaselga und Uya.

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FAQ

Wo liegt Sortavala?

Sortavala liegt am Ufer der Lepinjärvi-Bucht des Ladogasees.

Welche Baustile sind in Sortavala vertreten?

Zu den genannten Beispielen gehören die Nationalromantik am Haus Leander und am Gebäude des Regionalen Museums sowie der westeuropäische Jugendstil am Kaufmannshaus Siitonen.

Welche Themen zeigen die Museen?

Das Regionale Museum behandelt die Geschichte des nördlichen Ladogasees von den ersten Siedlungen bis zur Sowjetzeit. Weitere Sammlungen widmen sich Mineralien, dem Werk Boris Semjonows und den Arbeiten Kronid Gogolevs.

Was können Sie im Wakkosalmi-Park entdecken?

Der Waldpark umfasst das Singende Feld als Freiluft-Konzertstätte. Dort finden regelmäßig verschiedene Veranstaltungen statt; außerdem gibt es einen Weg, der eine steile Treppe umgeht.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Republik Karelien.