Kem: Heimatkundemuseum Pomorje und Verkündigungsdom
Unterkünfte in Kem
Das Heimatkundemuseum „Pomorje“ und der steinerne Verkündigungsdom geben Kem einen konkreten kulturellen Schwerpunkt. Für Ihre Planung lassen sich diese lokalen Themen von den Kultur- und Naturzielen der Republik Karelien insgesamt unterscheiden.
Kurzfakten zu Kem
- Im „Dom pomora“ des Heimatkundemuseums „Pomorje“ gibt es thematische Ausstellungen, Museumsveranstaltungen und Workshops.
- Der steinerne Verkündigungsdom wurde 1904 erbaut und ist ein Denkmal von regionaler Bedeutung.
- Der Bestand des Heimatkundemuseums begann mit Gegenständen zum Alltag der Pomoren und Dokumenten zur Geschichte des Karelischen Pomorje.
Welche Kultur erleben Sie in Kem?
Im „Dom pomora“ des Heimatkundemuseums „Pomorje“ gibt es thematische Ausstellungen sowie Museumsveranstaltungen und Workshops. Zu den Ausstellungstiteln gehören „Kabinet kuptsa A. E. Dyatleva“, „Ot zuika do kapitana“, „Razvitie obrazovaniya v Kemskom uyezde“ und „Ochen khochetsya v Sovetskiy Soyuz“. Prüfen Sie vor einem konkreten Besuch, welche Ausstellungen aktuell gezeigt werden und welches Veranstaltungsprogramm gilt.
Der steinerne Verkündigungsdom wurde 1904 erbaut und ist ein Denkmal von regionaler Bedeutung. Für einen Kulturvergleich ist der Schwerpunkt verschieden: Im Museum stehen thematische Ausstellungen und Veranstaltungen, beim Dom ein steinerner Sakralbau im Mittelpunkt.
Welche weiteren Kulturthemen gibt es in der Republik Karelien?
Im übergeordneten Reiseziel Republik Karelien bietet das Museumsreservat „Kizhi“ einen weiteren Blick auf traditionelle Holzarchitektur. Unter freiem Himmel zeigt es 89 Denkmäler, darunter alte Kapellen und Häuser, Mühlen, Speicher, Dreschscheunen und Trockengestelle. Besucher können das Innere der Kirche der Fürbitte der Gottesmutter und Bauernhäuser besichtigen; in den Häusern werden traditionelle bäuerliche Handwerke vorgeführt. Der Kischi-Pogost ist ein architektonisches Ensemble mit der weltweit einzigen mehrkuppeligen hölzernen Verklärungskirche.
Ein anderes regionales Thema ist das Welterbe der Onega- und Weißmeer-Petroglyphen mit 4.500 Felszeichnungen aus dem Neolithikum. Die Weißmeer-Petroglyphen zeigen überwiegend Jagd- und Segelszenen samt zugehöriger Ausrüstung sowie Tier- und menschliche Fußspuren. Die Belomorsk-Petroglyphen liegen im Unterlauf des Wygg nahe seiner Mündung ins Weiße Meer, 6–8 km von Belomorsk entfernt, und umfassen mehr als 2.000 verschiedene Zeichnungen.
Welche Naturerlebnisse gibt es in der Republik Karelien?
Eine Überblicksexkursion im Naturschutzgebiet Kiwatsch umfasst einen Spaziergang im Freien zum Wasserfall Kiwatsch sowie den Besuch der dendrologischen Sammlung und des Naturmuseums. Ein 1.000 m langer Rundweg führt durch ein Waldstück am Ufer der Suna nahe der Exkursionszone; die Exkursion dauert 1 bis 1,5 Stunden. Der Wasserfall liegt am Fluss Suna im zentralen Teil Kareliens. Prüfen Sie für die Planung aktuelle Bedingungen und die Buchung beim Betreiber.
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FAQ
Wie begann der Bestand des Heimatkundemuseums?
Er begann mit 80 Gegenständen zum Alltag der Pomoren und Dokumenten zur Geschichte des Karelischen Pomorje, die der Heimatforscher I. F. Semjonow übergab.
Wie hoch ist der Wasserfall Kiwatsch?
Der Wasserfall ist 10,7 m hoch. Er wird nach den Rhein-Fällen als zweitgrößter Flachlandwasserfall Europas bezeichnet.
Wo befinden sich die meisten Onega-Petroglyphen?
Die Onega-Petroglyphen umfassen mehr als 1.200 Figuren im Rajon Pudoschski. Der Großteil befindet sich auf den zentralen Kaps Pery Nos, Besov Nos und Kladovets.
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