Namoyeva am Ukshozero
Unterkünfte in Namoyeva
Ein erhaltenes Blockbohlenhaus mit Gedenktafel und die Biografien zweier in Namoyevo geborener Männer geben dem Ort einen konkreten kulturhistorischen Bezug. Das Ufer des Ukshozero setzt den geografischen Rahmen.
Kurzfakten zu Namoyevo
- Namoyevo liegt am Ufer des Ukshozero.
- Ein großer, erhaltener Blockbohlenbau trägt eine Gedenktafel zu Iwan Petrowitsch Tornew.
- Ivan Ilyich Senkin wurde in Namoyevo geboren und leitete die Republik 26 Jahre lang.
- Im übergeordneten Reiseziel Republik Karelien gibt es weitere Natur- und Kulturthemen, darunter Kiwatsch, Kischi und die Petroglyphen.
Welche Ortsgeschichte prägt Namoyevo?
Die Gedenktafel am großen Blockbohlenbau nennt Iwan Petrowitsch Tornew als Helden der Sowjetunion. Sie besagt außerdem, dass er in diesem Haus geboren wurde und dort lebte. Damit verbindet sie eine konkrete Person und ihre Herkunft unmittelbar mit einem Gebäude in Namoyevo. Die Tafel ist ein prägnanter Anhaltspunkt für Reisende, die sich für die lokale Geschichte interessieren.
Eine weitere biografische Verbindung ist Ivan Ilyich Senkin: Er wurde ebenfalls in Namoyevo geboren, war Erster Sekretär des Karelischen Gebietskomitees der KPdSU und leitete die Republik 26 Jahre lang. Sein Familienwohnsitz in Namoyevo galt zum Zeitpunkt der Beschreibung als gut erhalten. Die beiden Bezüge ergänzen einander, bleiben aber verschieden: Die Inschrift am Blockbohlenbau handelt von Tornew, während Senkins Verbindung über seine Herkunft und den Familienwohnsitz geprägt ist.
Auch im weiteren regionalen Umfeld gibt es einen Bezug zu Tornew. Im Museum „Zemlyanka“ an der Mittelschule in Meliorativny werden Materialien über ihn gesammelt. So lässt sich die persönliche Geschichte, die in Namoyevo mit Haus und Gedenktafel verbunden ist, einem weiteren regionalen Erinnerungsort gegenüberstellen.
Welche weiteren Themen bietet die Republik Karelien?
Im übergeordneten Reiseziel Republik Karelien finden sich ergänzende Natur- und Kulturthemen. Im Naturschutzgebiet Kiwatsch umfasst eine Überblicksexkursion einen Spaziergang im Freien zum Wasserfall Kiwatsch sowie den Besuch der dendrologischen Sammlung und des Naturmuseums. Der Wasserfall liegt am Fluss Suna im zentralen Teil Kareliens und hat eine Fallhöhe von 10,7 Metern. Ein 1.000 Meter langer Rundweg führt durch ein Waldstück am Ufer der Suna nahe der Exkursionszone; die Exkursion dauert 1 bis 1,5 Stunden. Bedingungen und Buchung sollten Sie beim Betreiber prüfen.
Wer sich für traditionelle Holzarchitektur interessiert, findet im Museumsreservat „Kischi“ einen anderen Schwerpunkt. Dort sind unter freiem Himmel 89 Denkmäler traditioneller Holzarchitektur zu sehen, darunter Kapellen, Häuser, Mühlen, Speicher, Dreschscheunen und Trockengestelle. Besucher können das Innere der Kirche der Fürbitte der Gottesmutter und von Bauernhäusern besichtigen; in den Häusern werden traditionelle bäuerliche Handwerke vorgeführt.
Ein drittes Thema bilden die Felszeichnungen: Das Welterbe der Onega- und Weißmeer-Petroglyphen umfasst 4.500 Zeichnungen aus dem Neolithikum in der Republik Karelien. Mehr als 1.200 Figuren der Onega-Petroglyphen liegen im Rajon Pudoschski; der Großteil der Onega-Bilder befindet sich auf den Kaps Pery Nos, Besov Nos und Kladovets. Die Weißmeer-Petroglyphen zeigen überwiegend Jagd- und Segelszenen samt Ausrüstung sowie Tier- und menschliche Fußspuren. Kiwatsch verbindet Landschaft mit einer beschriebenen Exkursion, Kischi setzt den Akzent auf Holzbau und Handwerk, die Petroglyphen auf vorgeschichtliche Felskunst. Diese Unterschiede helfen Ihnen, die regionalen Themen nach Ihren Interessen zu gewichten.
Weitere Reiseziele entdecken: Suysar', Zaozerye, Polovina.
FAQ
Wo liegt Namoyevo?
Namoyevo liegt am Ufer des Ukshozero.
Was besagt die Gedenktafel am Blockbohlenbau?
Sie nennt Iwan Petrowitsch Tornew als Helden der Sowjetunion und besagt, dass er in diesem Haus geboren wurde und dort lebte.
Welche Themen bietet die Republik Karelien zusätzlich?
Zu den regionalen Themen zählen die Exkursion im Naturschutzgebiet Kiwatsch, die Holzarchitektur und Handwerksvorführungen im Museumsreservat „Kischi“ sowie die neolithischen Petroglyphen.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Prionezhskiy rayon.