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Spišské Vlachy zwischen Kirchenkunst und Galmus

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Spišské Vlachy vereint ein historisches Zentrum, bemerkenswerte Kirchenkunst und Naturthemen rund um Galmus. Das historische Zentrum von Spišské Vlachy wurde 1992 zur Denkmalzone erklärt. Damit beginnt die Ortsbetrachtung bei einem klar benannten kulturellen Rahmen, der durch mehrere Bauwerke und überlieferte Handwerkstraditionen ergänzt wird.

Kultur

In Spišské Vlachy gibt es ein Haus des Handwerks zur Förderung des traditionellen Volkshandwerks. Zu den bedeutenden Bauwerken gehört außerdem die Pfarrkirche St. Johannes der Täufer. Sie besitzt ein umfassend restauriertes, kunstreiches Ensemble spätbarocker Retabelaltäre mit Rokokoelementen aus der frühen zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts von Dionýz Riesmayer. Nach der Basilika St. Jakob in Levoča ist diese Pfarrkirche die zweitgrößte Kirche der Region Spiš.

Die evangelische Kirche in Spišské Vlachy ist ein typisches Beispiel für eine Toleranzkirche im Stil des Barockklassizismus. Ihr jüngerer Turm stammt aus der Zeit des Klassizismus. Im Inneren bewahrt die Kirche eine barockklassizistische Ausstattung mit Bänken, Altar und Orgel. Der Bau der evangelischen Kirche begann 1787.

Das ehemalige Rathaus, das auch Kleine Kirche genannt wird, bewahrt einen spätgotischen Schrankaltar. Zur Kleinen Kirche gehören außerdem eine bemalte Holzdecke und eine Empore im Chorraum. Eine weitere überlieferte Tradition ist die traditionelle Sommer-Pferdeschau „Rodeo na Spiši“, die mit Wettbewerben im Westernreiten verbunden ist.

Natur

Das nationale Naturreservat Galmuská tisina besteht seit 1982 und umfasst 55,96 Hektar natürliche Waldbestände. Am Fuß der Hochebene Galmus liegt das Erholungszentrum Za huru. Im Gebiet und Umfeld von Spišské Vlachy werden Natura-2000-Gebiete an der Aue des Svätojánsky potok, am Jánsky potok und im Gebiet Galmus genannt.

Die Naturbezüge reichen dabei von den natürlichen Waldbeständen des Reservats bis zu den genannten Gebieten an den beiden Bächen und im Gebiet Galmus. Die Orts- und Landschaftsnamen bleiben dabei eng miteinander verbunden: Galmuská tisina bezeichnet das Naturreservat, während Galmus als Hochebene und zugleich als Gebiet eines genannten Natura-2000-Bereichs erscheint.

Wege

Ein örtlicher markierter Wanderweg verbindet Spišské Vlachy, Zahura und Biela Skala. Für das Radfahren ist die Spišská cyklomagistrála Nr. 27 relevant: Sie verläuft zwischen Kežmarok und Spišské Vlachy und ist 66 km lang. Beide Wegverbindungen nennen konkrete Orte und unterscheiden sich damit klar in ihrer Form und ihrem Verlauf.

Auch die Verkehrsgeschichte des Ortes ist mit einer bestimmten Strecke verbunden. Die historische Eisenbahnstrecke zwischen Spišské Vlachy und Spišské Podhradie war 9,5 km lang. Der erste Zug traf am 14. Oktober 1894 in Spišské Podhradie ein. So steht neben dem markierten Wanderweg und der 66 Kilometer langen Radmagistrale auch eine datierte historische Eisenbahnverbindung im Ortsprofil.

Ebenfalls wichtig sind enthaltene Leistungen, Preisbestandteile sowie die Bedingungen für Buchung und Stornierung.

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Weitere Ziele

Weitere Ziele finden Sie unter: Rudnany, Mlynky, Spisska Nova Ves, Slovinky, Arnutovce, Krompachy, Spisske Tomasovce, Hnilcik.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Spišská Nová Ves.

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