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Hotels in Hronec: Eisenbahn, Kirchen und Natur

Die Čiernohronská železnica ist eine Attraktion in Hronec, mit der Besucher nach Čierny Balog fahren können. Der 10,4 Kilometer lange Hauptabschnitt von Hronec nach Čierny Blh, der damals Čierny Balog genannt wurde, entstand ab 1908: Noch im selben Jahr begann dort der Regelbetrieb.

File:Hronec 830 railcar.JPG File:Hronec 830 railcar.JPG Foto: Jan Pešula via Wikimedia Commons, CC0
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Landschaft und Natur

Hronec liegt in einem engen Tal des Flusses Čierny Hron, in das hier der Bach Osrblianka mündet. Im Katastergebiet befindet sich das Nationale Naturreservat Hrončecký grúň. Es repräsentiert für die Region typische Buchen- und Buchen-Tannen-Waldgesellschaften, ist wegen des Naturschutzes jedoch für die Öffentlichkeit nicht zugänglich. Ebenfalls im Katastergebiet liegt das Naturdenkmal Kamenistý potok. Es schützt das erhaltene Ökosystem eines Vorgebirgsbaches, der ein bedeutendes Gebiet für den Fischotter (Lutra lutra) bildet.

Das Hronec-Tal eignet sich zum Wandern und Radfahren. Zu seiner Landschaft gehören ein frei mäandrierender Bach, Wiesen, Weiden, dicht bewaldete Hänge sowie die Felsmassive Veľká Stožka und Malá Stožka. Durch das Tal führt außerdem der Lehrpfad Stožky. Er beginnt in Závadka nad Hronom, führt durch das Hronec-Tal, verläuft parallel zu einem blau markierten Wanderweg und reicht bis zur ehemaligen Försterhütte auf Pätina. In der Nähe von Hronec können Besucher im Winter ein Freizeitzentrum und einen Skilift besuchen.

Kirche und Ortsbild

Die klassizistische römisch-katholische Kirche St. Klemens wurde 1826 erbaut. Ihre Buntglasfenster zeigen biblische Darstellungen und wurden 1913 in der Budapester Werkstatt von J. Pálka gefertigt. In der Kirche befindet sich ein monumentaler Altar mit einem Bergbauemblem und einem Bild des Kirchenpatrons. Der zweigeschossige Glockenturm von Hronec stammt aus dem Jahr 1835 und besitzt vier historische Glocken. In seinem Erdgeschoss ist eine museale Ausstellung gusseiserner Grabkreuze eingerichtet.

Zur kulturellen Seite des Ortes gehört auch eine außergewöhnliche Gruppe von neun Kapellen in Hronec und seiner Umgebung. Sie wurden in verschiedenen historischen Epochen errichtet. Das Komorský-Haus steht neben der Kirche in Hronec und ergänzt dieses Ensemble um ein weiteres benanntes Gebäude.

Eisenverarbeitung und historische Bauten

Die Geschichte der Eisenverarbeitung ist an mehreren Stellen greifbar. Vor den örtlichen Gießereien ist eine in Hronec gefertigte gusseiserne Brücke aus dem Jahr 1810 ausgestellt; sie wird als erste gusseiserne Brücke Mitteleuropas bezeichnet. Das Eisenwerk von Hronec versorgte im 16. und 17. Jahrhundert staatliche Bergwerke und Eisenwerke in Banská Bystrica, Kremnica und Banská Štiavnica mit Eisenwerkzeugen und Erzeugnissen.

Zu den historischen Gebäuden zählt das Prajský-Haus. Es ist ein Kammergebäude mit einem rückwärtigen, abgeschlossenen Wirtschaftshof und wurde um 1800 für preußische Gießer errichtet. Der repräsentative Komorhof war für den Verwalter und die Beamten des örtlichen Eisenwerks bestimmt. In der nahe bei Hronec gelegenen Bergtal-Lokalität Tri vody sind außerdem die Überreste eines Hochofens aus dem Jahr 1795 erhalten.

Weitere Orte

Weitere Ortsseiten: Braväcovo, Mýto Pod Dumbierom, Bystrá, Benus, Telgárt, Horná Lehota, Pohorelá, Osrblie.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Brezno.

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