Hucín zwischen Karstlandschaft und Ortsgeschichte
Hucín liegt im östlichen Teil des Slowakischen Karsts auf einer Terrassenfläche im Tal der Bäche Muráň und Rybník. Für die geografische Einordnung des Ortes sind Geländeform, Gewässer und Landschaftsraum gleichermaßen relevant.
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Foto: Petr Štefek via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0 cz
Landschaft
Der westliche Teil des Gemeindegebiets von Hucín ist auf der Aue bewaldet, während der südliche Teil von einer Kalkhügellandschaft geprägt wird. Wer beide Bereiche miteinander vergleicht, hat damit zwei unterschiedliche Landschaftsformen innerhalb des Gemeindegebiets vor Augen.
Die Landschaftsangaben ordnen Hucín auf zwei Ebenen ein: Die Terrassenfläche beschreibt den Talraum des Ortes, während Aue und Kalkhügellandschaft verschiedene Teile des Gemeindegebiets benennen. Für einen Besuch lassen sich diese Angaben als unterschiedliche Ortsbilder lesen, ohne sie zu einer einzigen Geländeform zusammenzufassen.
In der Nähe des Kindergartens von Hucín stehen zwei geschützte Rosskastanien (Aesculus hippocastanum L.) und eine geschützte Westliche Platane (Platanus occidentalis L.), die im slowakischen Verzeichnis geschützter Bäume aufgeführt sind. Die geschützten Bäume stehen neben dem Kindergarten von Hucín. Der Schutz der Bäume wird kulturpädagogisch begründet; ihre Schutzbedeutung ist wissenschaftlich, landschaftlich und ästhetisch.
Weitere Ortsseiten
Weitere Ortsseiten auf poezdka.de: Mokrá Lúka, Muránska Lehota, Gemerská Ves, Višňové, Rybník, Revúcka Lehota, Revúca, Lubeník.
Bei der Reiseplanung für Hucín kann ein Hotel nach Reisedaten, Zimmerkategorie und Stornierungsbedingungen betrachtet werden. So stehen die Unterkunftsangaben neben den Ortsinformationen zu Landschaft, Gemeindemuseum, Kirche und Radroute, ohne eine bestimmte Unterkunft oder deren Eigenschaften vorauszusetzen.
Kultur
Im ehemaligen Brennereigebäude von Hucín befindet sich im Gemeindevereinshaus eine Dauerausstellung historischer Kleidung der Gemeinde und von Haushaltsgeräten. Die ehemalige Brennerei von Hucín wurde zu einem Gemeindemuseum umgebaut.
Das Familienkastell von Hucín dient derzeit als Kindergarten und Kulturhaus. Als Sehenswürdigkeiten der Gemeinde Hucín sind Katakomben neben dem Kastell verzeichnet.
Die reformierte Kirche in Hucín stammt aus der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts. Im Bereich des Kirchturms befindet sich ein spätrenaissancezeitlicher Grabstein aus dem Jahr 1681 mit den Wappen der Familien Giczei und Bessenyey. Das betreffende Gebäude wurde 1963 unter Denkmalschutz gestellt und steht im Zentrum der Gemeinde Hucín neben der Hauptstraße.
Zur lokalen Geschichte Hucíns gehört die Töpferei als frühere Tätigkeit der Einwohner.
In Hucín werden im Sommer regelmäßig Sporttage veranstaltet. Die Tradition der Nikolausfeiern wurde wieder aufgenommen. Am 15. März finden in Hucín Feiern im Zusammenhang mit der ungarischen Revolution von 1848 statt.
Unterwegs
Hucín liegt an der empfohlenen Radroute durch den Südlichen Gemer. Im weiteren regionalen Umfeld von Hucín bietet der Nationalpark Slowakischer Karst vielfältige Möglichkeiten zum Wandern. Radroute und Wandermöglichkeiten lassen sich als unterschiedliche Aktivitätsformen vergleichen, wenn Sie die Ausrichtung Ihrer Tage gedanklich zwischen Radfahren und Wandern aufteilen.
Die Radroute und das Wandern gehören dabei zu unterschiedlichen räumlichen Bezügen: Die Route wird direkt mit Hucín verbunden, die Wandermöglichkeiten mit dem Nationalpark im weiteren regionalen Umfeld.
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