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Hotel in Divín – Burg, Schloss Zichy und Ružiná-Stausee

Divín verbindet eine dicht überlieferte Ortsgeschichte mit markanten Bauwerken und dem Ružiná-Stausee. Auf dem Burghügel, im Schloss Zichy, an der Allerheiligenkirche und am Wasser begegnen sich dabei unterschiedliche Seiten des Ortes.

File:Divín - Divínsky hrad - 01.jpg File:Divín - Divínsky hrad - 01.jpg Foto: Ladislav Luppa via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
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Kultur und Geschichte

Die Geschichte der Burg Divín reicht bis in die Zeit der osmanischen Bedrohung zurück: Im Jahr 1559 ordnete der Ungarische Landtag an, die Burg Divín zu reparieren und zu einer Festung gegen die Osmanen umzubauen. Später ließ Imrich III. Balassa 1670 das Renaissance-Schloss Zichy in Divín errichten. Das befestigte Schloss hat einen annähernd quadratischen Grundriss und vier Eckbastionen. Sein Innenhof wird für verschiedene kulturelle und gesellschaftliche Veranstaltungen genutzt.

Im Schloss Zichy ist das Museum für die Geschichte von Divín eingerichtet. Die Besichtigung wird von einem Vortragenden begleitet und umfasst auch kurze Animationen zur Burg Divín aus dem 17. Jahrhundert sowie zum Schloss Zichy vom Beginn des 18. Jahrhunderts. Die Dauerausstellungen behandeln die Burg Divín, die Geschichte des Schlosses, die Ortsgeschichte, nationale Kulturdenkmäler, die Natur von Divín und Umgebung, Jagdtrophäen, Kachelkunst und Bergbau. Ergänzend gibt es Werkstatt-Ausstellungen zum örtlichen Töpfern, Schnitzen, Steinmetzhandwerk und Schmiedehandwerk.

Auch der Bereich der ursprünglichen gotischen Allerheiligenkirche trägt Spuren der Befestigungsgeschichte. Im Jahr 1657 wurde das Schiff der Kirche erweitert; außerdem wurde der gesamte Kirchenbereich mit einer Wehrmauer und nach innen geöffneten Eckbastionen befestigt. Auf dem Friedhof an der Südseite des Burghügels steht unterhalb der Burgruine die Kapelle der heiligen Anna, direkt vor dem früheren Burgtor. Sie erhielt 1780 Ablässe; Ablassfeiern finden dort bis heute jährlich statt, meist an dem Wochenende, das dem Namenstag der heiligen Anna am nächsten liegt. In der Kapelle befinden sich ein Rokokoaltar mit einem Ölgemälde von Joachim und Anna sowie ein Gewölbefresko zum Thema „Regnum Marianum“, auf dem der heilige Stephanus der Jungfrau Maria die Königskrone darbringt.

Neben der Kirche steht das barocke Pfarrhaus. Es ist vor allem für die Sonnenuhr mit Chronostichon an seiner Fassade bekannt; diese Sonnenuhr wurde 1761 angebracht.

Natur und Wasser

Der Ružiná-Stausee liegt in den Katastergebieten von Divín und Ružiná. Er wird auch für Sport und Erholung genutzt. Zugleich ist der Stausee als Fischereirevier für Nichtforellengewässer ausgewiesen und dient vielen geschützten Wasservogelarten als Brutplatz. Zum Katastergebiet von Divín gehört außerdem der Berg Javor. Mit 821 m über dem Meeresspiegel ist er der höchste Berg im Bezirk Lučenec.

Vom Hügel, auf dem die Burg Divín steht, bieten sich Ausblicke auf den nahe gelegenen Ružiná-Stausee und die weite Umgebung. Dadurch stehen am historischen Ort sowohl die Burganlage als auch die Landschaft im Blickfeld, ohne dass die einzelnen Bereiche zu einer einzigen Sehenswürdigkeit werden.

Wege und Aktivitäten

Ein rot markierter Wanderweg führt von Divín zur Burg Divín. Um die Burg führt außerdem ein Rundweg. In der Umgebung von Divín können Urlauber am Ružiná-Stausee Boote, Windsurfbretter und weitere Sportausrüstung mieten.

In einem historischen Gebäude neben dem Schloss Zichy wurde ein touristisches Informationszentrum eingerichtet. Das touristische Informationszentrum in Divín wurde um einen Verleih von Fahrrädern und Elektrofahrrädern ergänzt.

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