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Rimavské Janovce – Denkmalzone, Kirchen und Wege

Rimavské Janovce richtet den Blick zunächst auf seinen historischen Ortskern: Er wurde 1994 zur Denkmalzone erklärt. Ihre lineare Straßenbebauung bildet einen kleinen zentralen Platz, an dem die römisch-katholische und die kalvinistische Kirche liegen. Einige Häuser in der Denkmalzone haben originale Stuckdekorationen aus der Zeit um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert bewahrt.

File:Rimavské Janovce - Kúria rodu Török - štít s erbom.jpg File:Rimavské Janovce - Kúria rodu Török - štít s erbom.jpg Foto: Patrik Kunec via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
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Kultur

Zu den historischen Bauten im Ortskern gehören zwei Kúrien mit deutlich unterschiedlichen architektonischen Merkmalen. Die Törökovská kúria ist ein eingeschossiger spätbarocker Bau aus dem Jahr 1800 mit rechteckigem Grundriss, Mansarddach und Seitenpavillons. Die spätklassizistische Kúria in Hausnummer 47 ist ebenfalls eingeschossig, jedoch zweitraktig; sie stammt aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts und hat einen rechteckigen Grundriss sowie ein Walmdach.

Die Kirche St. Johannes des Täufers in Rimavské Janovce ist ein einschiffiger Bau aus der Zeit um die Wende vom 12. zum 13. Jahrhundert mit halbrunder Apsis. Sie ist ursprünglich romanisch und war eine ehemalige Benediktinerklosterkirche. Das ehemalige Benediktinerkloster lag an der Nordseite der Kirche.

Die reformierte Kirche in Rimavské Janovce ist ursprünglich gotisch und stammt aus dem frühen 14. Jahrhundert. Sie besitzt eine hölzerne, flache Kassettendecke aus dem Jahr 1792. Die Kirche ist in gutem Zustand und dient weiterhin ihrem religiösen Zweck. Rimavské Janovce ist außerdem Teil der touristischen Route Gotická cesta.

Geografische Einordnung

Eine im Jahr 2000 im Katastergebiet von Rimavské Janovce entdeckte geothermische Quelle wird derzeit im Erholungsgebiet Kurinec–Zelená voda genutzt. Der Kurinec-Stausee ist eine Touristenattraktion und durch einen Radweg mit Rimavské Janovce verbunden.

Mit Rimavská Sobota ist Rimavské Janovce über die Straße II/531 und eine Eisenbahnstrecke für Personen- und Güterzüge verbunden.

Radfahren

Die geplante Radroute Močiar–Rimavské Janovce soll getrennt von der Hauptstraße verlaufen und dadurch nicht durch Personen- und Lastkraftwagen gefährdet werden. Ihre geplante Länge beträgt 1.519,69 Meter. Beginn soll eine Brücke in der Siedlung Močiar sein; danach soll die Strecke über einen bestehenden unbefestigten Feldweg und den Damm an der Rimava führen und an einem Bahnübergang in Rimavské Janovce an die Straße anschließen.

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Weitere Orte: Ivanice, Hostice, Kraskovo, Lenka, Kesovce, Hnúšťa, Babinec, Rumince.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Rimavská Sobota.

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