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Španie Pole – Kirche, Handwerk und Karstlandschaft

Španie Pole verbindet Ortsgeschichte, überlieferte Handwerke und die Landschaft des Drienčanský kras. Zwischen einer evangelischen Kirche, Spuren traditioneller Arbeit und Karstformen entsteht ein vielseitiges Bild dieses slowakischen Ortes.

File:Španie Pole - Obecný úrad -a.jpg File:Španie Pole - Obecný úrad -a.jpg Foto: Ladislav Luppa via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
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Kultur

Die evangelische Kirche von Španie Pole wurde von 1805 bis 1810 erbaut und 1931 restauriert. Sie verfügt über einen Saalraum mit segmentförmigem Abschluss und einen vorgestellten Turm. Aus der Bauzeit bewahrt sie eine hölzerne Empore auf geschnitzten Säulen. Auch die örtliche Handwerksgeschichte ist vielschichtig: Zu den traditionellen Handwerken in Španie Pole gehörte das Kalkbrennen. In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts war der Ort für die Verarbeitung und den Verkauf von Bienenwachs bekannt. Spindeln und Brdá wurden in Heimarbeit hergestellt und in anderen Regionen im Hausierhandel verkauft. Brdárstvo war in Španie Pole eine winterliche Nebentätigkeit, die häufig mit der Verarbeitung von Bienenwachs sowie der Herstellung und dem Verkauf anderer Holzgeräte verbunden war.

Natur

Die Höhle Španopoľská jaskyňa führt sowohl in die Erdgeschichte als auch in die Archäologie der Gegend. In den Stalaktiten ihrer oberen Ebene wurde eine Opalmineralisierung festgestellt. Im Jahr 1988 wurden dort archäologische Funde entdeckt, darunter Scherben der Kyjatice-Kultur. Der mit Španie Pole verbundene Drienčanský kras weist 190 Dolinen und 42 Höhlen auf. Die Karstlandschaft umfasst außerdem Blindtäler, randliche Karstmulden und Karstseen.

Landschaft

Der Drienčanský kras ist ein Karstgebiet in der Revúcka vrchovina, westlich des Slowakischen Karsts und südlich der Muránska planina. Er erstreckt sich zwischen Drienčany, Hrušovo, Striežovce, Španie Pole, Hostišovce und Budikovany. In der Umgebung von Španie Pole liegen die Berge Molnár, Paláska, Železník und Čahovica.

Wege

Der Lehrpfad Drienčanský kras ist 7.540 Meter lang und verläuft durch leichtes Gelände. An seinen Stationen können Besucher Höhlen, Karstseen, Karren und Karstmulden beziehungsweise Dolinen kennenlernen. Eine weitere Verbindung durch das Karstgebiet bildet der 15 Kilometer lange Wanderweg Budikovany–Chvalová. Er führt durch den Drienčanský kras bis nach Španie Pole. In der Nähe des Abschnitts zwischen Španie Pole und Chvalová liegt entlang dieses Wanderwegs ein erhaltener Kalkofen. Für eine Fahrradroute entfallen 70 Prozent des Belags auf Asphalt und 30 Prozent auf Waldweg.

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Für die weitere Ortsauswahl stehen außerdem Lipovec, Drienčany, Kraskovo, Drňa, Dulovo, Padarovce, Jestice und Blhovce zur Verfügung.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Rimavská Sobota.

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