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Chrťany: Häuser, Weinberge und Hochzeitsbräuche

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In Chrťany sind mehrere stark unterkellerte gemauerte Häuser aus dem 19. Jahrhundert erhalten. Sie stehen am Übergang zwischen der Krupinská výšina und der Ipeľská kotlina, in einem flachen Tal des Chrtiansky potok. Zur Ortslage gehört eine unbewaldete Landschaft aus flachen, von Tälern durchzogenen Rücken aus andesitischen Tuffiten.

Landschaft

Die beiden Landschaftsbezüge und die Geländeform lassen sich an der Lage von Chrťany klar benennen: Auf der einen Seite steht der Übergang zwischen Krupinská výšina und Ipeľská kotlina, auf der anderen das flache Tal des Chrtiansky potok. Die Rücken der unbewaldeten Landschaft sind nicht bewaldet und werden von Tälern durchzogen. Ihr Gestein besteht aus andesitischen Tuffiten. Damit bleiben sowohl die geologische Grundlage als auch die offene Form der Landschaft eng mit Chrťany verbunden.

Kultur

Die volkstümlichen Häuser aus dem 19. Jahrhundert haben Holz- und Mauerpfeiler, die den Dachüberstand erweitern. In den Höfen von Chrťany stehen gemauerte Getreidespeicher mit Holzpfeilern. Ein weiteres bauliches Detail findet sich in den Weinbergen: In den Hängen liegen Keller mit gemauerten Eingängen aus Stein. So begegnen in Chrťany Wohnhäuser, Speicher und Keller als unterschiedliche Formen der überlieferten ländlichen Bauweise, jeweils mit ihren eigenen Materialien und Konstruktionen.

Geschichte

Im 18. Jahrhundert wurde in Chrťany Eisenerz abgebaut. Auch die Geschichte der örtlichen Schulgebäude ist mit einzelnen erhaltenen Bauwerken verbunden. Der Glockenturm in Chrťany war Teil der ehemaligen kirchlichen und später kommunalen Schule. Die alte Holzschule in Chrťany brannte ab und dient nach ihrer Rekonstruktion als Bethaus.

Bräuche

Der Hochzeitkuchen Radostník aus Chrťany war wie ein Kind geformt. Geschmückt wurde er mit farbigen Papierschleifen, Zweigen und Kerzen. Bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts wurden im Hochzeitsbrauchtum von Chrťany Walnüsse und eiserne Gegenstände in die Köpfe eines Jochs unter die Kopfstütze der Frischvermählten gelegt. In derselben Zeit wurde ein Joch unter die Kopfstütze der Frischvermählten gelegt; es symbolisierte eine feste Verbindung. Vor dem Gang in die Kirche erhielt die Braut eine Knoblauchzehe, damit sie nur ein Kind bekommen sollte. Die Bräuche bewahren damit konkrete Handlungen, Gegenstände und Bedeutungen, die für Chrťany bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts überliefert sind.

Haltestellen

Der regionale Busbetreiber führt die Haltestellen „Chrťany, Jazero“ und „Chrťany, Jazero rázc.“.

Unterkunft

Achten Sie außerdem darauf, welche Leistungen enthalten sind, aus welchen Preisbestandteilen sich der Gesamtbetrag zusammensetzt und welche Bedingungen für Buchung und Stornierung gelten. So lassen sich unterschiedliche Angebote anhand derselben Punkte nebeneinander betrachten. Vor einer Buchung lohnt sich ein genauer Blick auf diese Felder sowie auf die jeweils ausgewiesenen Konditionen. Die Angebote können Sie direkt auf den jeweiligen Angebotsseiten ansehen und miteinander vergleichen.

Weitere Orte

Dolná Strehová, Čeláre, Kováčovce, Großkritsch, Slovenské Ďarmoty, Vinica, Ďurkovce, Muľa

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Veľký Krtíš.

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