Čalovec: Natur, Geschichte und Hotels auf Žitný ostrov
Čalovec liegt auf Žitný ostrov in einer ausgeprägt flachen Tieflandlandschaft und war aufgrund seiner Lage häufig Überschwemmungen ausgesetzt.
Natur
Im Gemeindegebiet von Čalovec befindet sich das geschützte Gebiet Čalovecké rašelinisko. Das Dropie-Gelände liegt im Bereich Čalovec Lúky und im Vogelschutzgebiet Ostrovné lúky. Dieses Gebiet ist eine typische landwirtschaftlich genutzte Tieflandlandschaft mit Wiesen, Weiden, Feuchtgebieten und von Kopfweiden gesäumten Mäandern.
Im Bereich Čalovec Lúky von Dropie befinden sich eine ursprüngliche „tanya“, die als Informationszentrum dient, ein Schilfpavillon und ein Erlebnisbereich. Im Besucherbereich von Dropie verläuft außerdem der Lehrpfad „Príbeh krajiny“.
Freizeit
Das Letné kúpalisko ist ein saisonal betriebenes Freibad mit einem Becken, einem Rezirkulationssystem, solar erwärmtem Wasser und einer Kapazität für 300 Personen.
Geschichte
Das Gemeindegebiet von Čalovec umfasst eine bedeutende archäologische Fundstätte mit einem Urnenfriedhof und einer Siedlung der nordpannonischen Kultur aus der älteren Bronzezeit, einem keltischen Gräberfeld, einer römisch-barbarischen Siedlung, einem slawisch-awarischen Gräberfeld und einer slawischen Siedlung aus der Zeit des Großmährischen Reiches. Das Gebiet von Čalovec gilt als seit der älteren Bronzezeit ununterbrochen besiedelt.
Čalovec wird erstmals 1268 in einer Grenzurkunde der Burg Komárno erwähnt. Die Eisenbahnstrecke Komárno–Kolárovo wurde am 8. November 1914 eröffnet; Čalovec war ihr zentraler Bahnhof. Das historische Bahnhofsgebäude von Čalovec ist bis heute als eingeschossiger rechteckiger Bau mit giebelständigen Seitenfassaden erhalten.
Bauwerke und Erinnerung
Die reformierte Kirche von Čalovec wurde ursprünglich 1801–1802 als klassizistische Kirche errichtet und 1870–1877 umgebaut sowie romantisch gestaltet. Sie befindet sich in gutem Zustand und dient weiterhin ihrem religiösen Zweck. Das evangelische Bethaus in Čalovec wurde 1975 fertiggestellt.
Auch die Erinnerungsdenkmäler gehören zur örtlichen Geschichte. Das Denkmal für die Opfer des Ersten Weltkriegs in Čalovec stammt aus dem Jahr 1931 und wurde vom Bildhauer aus Komárno Gyula Berecz geschaffen. Das Denkmal für die Opfer des Zweiten Weltkriegs stammt aus dem Jahr 1998 und ist ein Werk des Bildhauers János Nagy.
Weitere Orte
Zum selben Zielbereich gehören außerdem Nesvady, Radvaň Nad Dunajom, Patince, Bodza, Kameničná, Veľké Kosihy, Iža und Komárno.
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