Bodza: Altwasser, Dorfgeschichte und Radrouten
Bodza verbindet eine ebene, waldlose Landschaft mit kleineren Erhebungen, die als Überreste ehemaliger Flussufer gelten, und flacheren Bereichen, die ehemaligen Altwässern entsprechen. Im Zentrum trocknet der Kovács-See im Sommer aus.
Weitere Orte im gleichen Gebiet sind Kravany nad Dunajom, Iža, Bajč, Imeľ, Radvaň Nad Dunajom, Marcelová, Vrbová Nad Váhom und Veľké Kosihy.
Natur
Das Zsemlékes-Altwasser wird bereits 1268 erwähnt und reicht bis an die Grenzen von Lakszakállas und Lipové. Im System des Ekel- und des Megye-Kanals bildet das Zsemlékes-Gewässergebiet ein zusammenhängendes Wassergebiet von etwa zwei Kilometern Länge; in ihm leben mehrere Fischarten. Vor dem Gemeindeamt von Bodza liegt der kleine Gemeindepark, der 1974 als gelegentlicher Rastplatz für die Einwohner angelegt wurde.
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Kultur
Das Herrenhaus im Haus Nr. 118 ist ein schlichtes, eingeschossiges Gebäude mit L-förmigem Grundriss; errichtet wurde es 1887 für den Verwalter des Besitzes der Familie Kálnoky. 120 wurde in den 1880er Jahren von Béla Végh aus Vereb errichtet. Es ist ein schlichtes, eingeschossiges Gebäude mit rechteckigem Grundriss und einem offenen, von beiden Enden des Hofes zugänglichen Säulengang.
Haus Nr. 117 ist das älteste erhaltene bäuerliche Wohnhaus in Bodza und wurde in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts aus Lehmziegeln erbaut. Das Haus Nr. 8 ist ein aus Lehmziegeln errichtetes Typenhaus der 1920er Jahre und öffnet sich mit einem Säulengang zum Hof. Das Gemeindeamt von Bodza wurde 1913 erbaut; es ist ein eingeschossiges, rechteckiges Gebäude mit neun Achsen.
Am Rand des Gemeindeparks steht der römisch-katholische Glockenturm von Bodza. Seine ältere Glocke trägt eine Inschrift, nach der sie 1869 in Pest von Walser Ferenc gegossen wurde und dem heiligen Johannes Nepomuk gewidmet ist. Der reformierte Glockenstuhl steht gegenüber der Straße neben dem Gemeindeamt, ist mit einem Zwiebeldach gedeckt und wurde 1926 errichtet. In Bodza gibt es außerdem ein Denkmal für deportierte ungarische Familien, ein Denkmal für den ungarischen Freiheitskampf von 1848 sowie einen hölzernen Gedenkpfosten für die Helden des Ersten und Zweiten Weltkriegs.
Radwege und Bahnstation
Die regionale Radtourismusroute Z4 verläuft in Bodza entlang der Straße I/63 und verbindet Komárno mit Veľký Meder. Die lokale Radroute D2 führt von Lipové über eine Brücke, entlang eines Wasserkanals und über einen Feldweg bis nach Bodza. Die unterschiedlichen Streckenführungen geben Ihnen zwei klar benennbare Vergleichspunkte für die eigene Radroutenplanung.
Der Personenfahrplan der ŽSR führt die Bahnstation Bodza bei Kilometer 74 zwischen Veľký Meder und Zemianska Olča auf.
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