Imeľ zwischen Nitra-Aue und Dünensand
Imeľ zeigt zwei unterschiedliche Landschaftsräume: Der westliche Teil liegt auf der feuchten Aue der Nitra, während der östliche Teil auf einer niedrigen Anhöhe mit ausgedehnten Flugsandablagerungen liegt. Die Dünen erreichen dort stellenweise bis zu 10 Meter Höhe.
Natur
Das Gebiet Veľké lúky erstreckt sich über die Katastergebiete von Imeľ und Nesvady. Am rechten Ufer der Nitra sind Reste der Feuchtwiesen von Veľké lúky erhalten; stellenweise gibt es Feuchtstellen mit Schilfbewuchs. In diesem Gebiet brütet die Blauracke (Coracias garrulus).
Das Vogelschutzgebiet Dolné Považie umfasst das Katastergebiet von Imeľ. Das Gebiet Dolné Považie fällt in den Zuständigkeitsbereich der CHKO Dunajské luhy. Die flachen und feuchten Lebensräume von Dolné Považie bieten der Rohrweihe (Circus aeruginosus) eine gute Nahrungsgrundlage. Gehölze, verstreute Baumvegetation und Buschbestände schaffen geeignete Brutbedingungen für den Brachpieper (Anthus campestris), den Schwarzstirnwürger (Lanius minor), den Blutspecht (Dendrocopos syriacus) und die Blauracke (Coracias garrulus).
Das Dünensandgebiet im Osten von Imeľ besteht aus Sanden und Waldflächen, die überwiegend mit Akazienbeständen bedeckt sind. Der Gipfelbereich des Hügels im Dünensandgebiet von Imeľ ist mit gut erhaltener psammophiler Vegetation bewachsen. Wegen der sekundären Vielfalt seiner Flora, der Vegetationsdecke und seiner psammophytischen Pflanzengesellschaften ist das Dünensandgebiet wertvoll. Die Unterschiede zwischen Aue, Feuchtwiesen, Dünen und Waldflächen helfen Ihnen, die Naturangaben nach Landschaftsform zu vergleichen. Die genannten Vogelarten und Pflanzengesellschaften ergänzen diese Einteilung um Tier- und Vegetationsbezüge.
Für die Lesart der Naturangaben sind die Landschaftsformen ein hilfreicher Vergleich: Feuchtwiesen, Schilfbereiche und flache Lebensräume stehen den sandigen Dünen- und Waldflächen gegenüber. Vogelarten, Gehölze und psammophile Vegetation markieren dabei unterschiedliche fachliche Bezüge innerhalb dieser Darstellung. So treten Lebensraum, Pflanzenbestand und Tierwelt getrennt hervor, statt als allgemeine Naturbeschreibung zusammenzufallen.
Ortsbild
Die römisch-katholische Kirche des heiligen Johannes des Täufers in Imeľ stammt aus dem Jahr 1800. Die reformierte Kirche in Imeľ stammt aus dem Jahr 1888. Das Wegdenkmal Božie muky in Imeľ stammt aus dem Jahr 1831.
In Imeľ waren Weberei, Korbflechterei, die Verarbeitung von Maisstroh und Stickerei verbreitet. Die Gedenktafel für József Blaskovics in Imeľ erinnert an den Sprachwissenschaftler, Turkologen und Übersetzer József Blaskovics. Eine Gemeindebibliothek gibt es in der Školská 91/4, 946 52 Imeľ.
Weitere Orte: Vrbová Nad Váhom, Čalovec, Holiare, Kameničná, Okoličná Na Ostrove, Nesvady, Hurbanovo, Lipové
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Gewässer
Die 1 ha große Wasserfläche einer Kiesgrube bei der Gemeinde Imeľ ist als Karpfen-Fischwasser ausgewiesen.
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