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Holiare: Hotel, Archäologie und kalvinistische Kirche

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In Holiare treffen archäologische, religiöse und dörfliche Zeugnisse auf die Geschichte der Donau. Zu den bedeutenden archäologischen Funden des Ortes gehören Funde aus der Zeit des Awaren-Kaganats. Zugleich ist die Vergangenheit von häufigen Zerstörungen durch die Donau geprägt; zu den größten Überschwemmungen kam es 1889 und 1965. Die zeitliche Spannweite der überlieferten Zeugnisse reicht damit von der awarischen Epoche bis zu Bau- und Erinnerungszeichen des 18., 19. und 20. Jahrhunderts.

Geschichte

Auf dem Friedhof von Holiare steht ein Gefallenendenkmal für die Opfer des Ersten Weltkriegs. Es wurde um 1930 errichtet und ist ein Werk des Steinmetzen Viktor Komáromi aus Komárno. Das Denkmal gehört damit zu den ausdrücklich datierten Erinnerungszeichen des Ortes. Eine weitere historische Spur befindet sich im Ortsteil Dolné Holiare: Dort steht ein 1923 erbauter kalvinistischer Glockenturm.

Kultur

Die kalvinistische Kirche von Holiare wurde zwischen 1783 und 1786 erbaut. 1841 erhielt sie einen Turm an der Vorderseite; zugleich wurde der frühere hölzerne Glockenturm abgebaut. Zur Ausstattung gehören eine Kanzel und ein signierter Tisch von I. Fertői aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts sowie ein Marmortaufbecken von 1911. Vor der Kirche von Holiare wächst eine 1896 gepflanzte Eiche; dort steht außerdem eine Gedenksäule.

Zum erhaltenen Ortsbild gehören traditionelle Schwingbrunnen als volksarchitektonische Merkmale. In Holiare sind außerdem mehrere aus Brettern gefertigte, mehrstöckige Taubenschläge erhalten. Neben den kirchlichen und erinnerungskulturellen Zeugnissen bleiben damit auch Elemente dörflicher Volksarchitektur präsent. Die genannten Bauwerke und erhaltenen Formen stehen für unterschiedliche historische Ebenen, ohne dass sich die Ortsgeschichte auf ein einzelnes Gebäude beschränkt.

Auch Veranstaltungen sind mit konkreten Jahreszahlen verbunden. In Holiare fand 2014 eine Weinverkostung statt; im selben Jahr wurde ein Angelwettbewerb veranstaltet. Dorffeste unter dem Namen „Falunap“ fanden 2014, 2017 und 2019 statt. Weinverkostung, Angelwettbewerb und Dorffeste bilden dabei unterschiedliche Veranstaltungsformen innerhalb der überlieferten Ortschronik.

Für Angebote zu Holiare lohnt ein nüchterner Blick auf die Angaben der jeweiligen Angebotsseite. Ebenso ist erkennbar, welche Leistungen ausdrücklich enthalten sind und welche Preisbestandteile zusätzlich ausgewiesen werden. Für einen transparenten Vergleich sollten Endpreise, mögliche Zuschläge und weitere Bedingungen klar voneinander abgegrenzt sein. Die Seiten können außerdem Hinweise zu Buchungs- und Stornobedingungen enthalten; auch diese Angaben lassen sich in Ruhe miteinander vergleichen. So bleibt sichtbar, welche Informationen zum jeweiligen Angebot gehören und welche Bedingungen für den ausgewählten Zeitraum gelten. Wer mehrere Angebote zu Holiare betrachtet, kann sie anhand derselben Punkte nebeneinanderlesen, ohne unterschiedliche Leistungsumfänge oder Preisangaben vorschnell gleichzusetzen.

Weitere Orte im gleichen Zielgebiet: Iža, Okoličná Na Ostrove, Pribeta, Bodza, Zemianska Olča, Nesvady, Lipové, Veľké Kosihy.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Komárno.

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