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Jabloňovce: Wehrkirche und Landschaft der Štiavnické vrchy

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Jabloňovce liegt in den Štiavnické vrchy, im Becken des Bachs Jablonianka. Der Ort verbindet eine markante kirchengeschichtliche Anlage mit einer hügeligen Landschaft, deren Höhen, Gesteine und bewaldete Bereiche klar beschrieben sind. Besonders prägend ist der Husitský chrám, der aus dem Jahr 1459 stammt. Zusammen mit den Wegen am Varta (Stráž), den tufartigen Kellern und den örtlichen Veranstaltungen ergibt sich ein Reiseziel, in dem sich Natur, Geschichte und regionale Alltagskultur auf engem thematischem Raum begegnen.

Landschaft

Das Gemeindegebiet von Jabloňovce liegt zwischen 247 und 574 Metern Höhe. Seine überwiegend entwaldete, hügelige Oberfläche besteht aus Tuffen, Tuffiten und Andesiten; nur der höher gelegene Teil ist bewaldet. In dieser Landschaft bieten sich in Jabloňovce in den Štiavnické vrchy Spaziergänge im Wald und Pilzesammeln als Aktivitäten im Freien an. Die Pilzsaison ist in den Monaten August und September besonders ausgeprägt.

Kultur und Geschichte

Der Innenhof des Husitský chrám wird von einer ebenfalls aus dem Jahr 1459 stammenden Wehrmauer mit Schießscharten umgeben. Im Hof steht eine Toleranzlinde aus dem Jahr 1782, deren Stammumfang knapp 6 Meter beträgt. In ihrer Nähe steht ein ebenfalls aus dem Jahr 1782 stammender Toleranzglockenturm. Auch die Schindeln an der Wehrmauer und am steinernen Eingangstor des Areals des evangelischen Kirchengebäudes in Jabloňovce wurden erneuert, wodurch das authentische Erscheinungsbild erhalten blieb. Eine Gedenktafel in Jabloňovce erinnert daran, dass Martin Kukučín dort die Novelle Mišo schrieb.

Varta und die Wanderroute

Der Berg Varta (Stráž) bietet Ausblicke auf Jabloňovce und auf die weiter entfernte ehemalige königliche Freistadt Pukanec. An seinem Westhang nahe Jabloňovce entstanden die handgehauenen Keller wahrscheinlich im 18. oder 19. Jahrhundert. Sie dienten zur Lagerung von Wein und Obst aus den Weinbergen und Obstgärten am Hang; ein Teil der Keller ist noch zugänglich. Die Wanderroute Jabloňovce–Bátovce führt über Varta (Stráž), die tufartigen Keller, das Tal Pečenická dolina, den Aussichtspunkt Borovica, den Stausee Bátovce und die barocke Brücke über die Sikenica.

Unterwegs auf Babkin Statok

Auf Babkin Statok besteht die Möglichkeit zum Reiten und zum Kauf von Keramikerzeugnissen. Spaziergänge über den Hof und in der Umgebung sind dort ebenfalls möglich. Auf dem Gelände werden außerdem Basset-Hunde, Ziegen und Katzen gehalten.

Lokaler Geschmack

Jabloňovský kotlík ist ein wiederholt veranstalteter Gulaschkochwettbewerb. Die 11. Ausgabe fand 2023 statt; außerdem ist eine 13. Ausgabe verzeichnet. Für die 13. Ausgabe waren eine Verkostung und Bewertung von Kesselspezialitäten sowie Wildgulasch, Bier, alkoholische und alkoholfreie Getränke und Perky vorgesehen.

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Weitere Ziele

Für den Blick auf weitere Orte desselben regionalen Zusammenhangs können Sie anschließend Sikenica, Vyškovce Nad Ipľom, Veľké Turovce, Bielovce, Tekovské Lužany, Krškany, Tehla und Kalná Nad Hronom aufrufen.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Levice.

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