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Kalná nad Hronom – Kirchen, Wallanlagen und Hron-Aue

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Kalná nad Hronom verbindet die Lage in der Hron-Aue mit archäologischen Zeugnissen und Bauwerken aus vielen Jahrhunderten. Zwischen Wasserflächen, Lösslandschaft, Kirchen und Orten aktiver Erholung entsteht ein vielseitiges Bild des slowakischen Gemeindegebiets.

Landschaft

Kalná nad Hronom liegt in der Donautiefebene in der rechtsufrigen Aue des Flusses Hron. Das Gemeindegebiet ist flach bis leicht hügelig und wird von tertiären Ablagerungen mit einer dicken Lössdecke geprägt. In den Katastralgebieten Kalná und Kalnica nehmen Wasserflächen einen nicht unerheblichen Teil der Fläche ein. Entlang der östlichen Grenze der beiden Katastralgebiete fließt der wasserwirtschaftlich bedeutende Fluss Hron.

Kultur und Geschichte

Die Geschichte des Ortes reicht weit zurück. In Kalná nad Hronom sind als Relikt aus der Römerzeit zwei vorgeschichtliche Wallanlagen erhalten, die mit dem ehemaligen Grenzraum der Quaden in Richtung der Jazygen verbunden werden. Durch archäologische Funde ist außerdem eine äneolithische Siedlung mit kannelierter Keramik belegt. Siedlungen aus der Hallstattzeit, der Latènezeit und der römisch-barbarischen Periode sind ebenfalls archäologisch belegt. Im Gemeindegebiet wurde zudem ein Grab aus der Völkerwanderungszeit gefunden, das in das 4. oder 5. Jahrhundert datiert ist.

Die erste Erwähnung von Kalná nad Hronom erfolgte 1209 unter dem Namen „villa Kalon“. Zu den kulturhistorischen Objekten des Ortes gehört eine reformiert-klassizistische Kirche aus dem Jahr 1806. Die Kirche St. Peter und Paul wurde ursprünglich 1733 im Barockstil erbaut und 1866 in einem spätklassizistisch-romantischen Stil neu fassadiert. Es handelt sich um eine einschiffige Kirche mit halbrundem Presbyterium und einem dreigeschossigen, vorgelagerten Turm.

Im Inneren der Kirche St. Peter und Paul befinden sich eine Rokoko-Kanzel mit rosafarbenen Festons aus der Mitte des 18. Jahrhunderts sowie ein steinernes Rokoko-Taufbecken in Muschelform mit einem Gotteslamm auf dem Deckel aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Eine weitere Station der Ortsgeschichte ist das Dom bojovej slávy in Kalná nad Hronom, eine militärhistorische Galerie mit einem Panzer. Von April bis Oktober ist das Dom bojovej slávy dienstags bis sonntags von 14:00 bis 18:00 Uhr geöffnet; montags bleibt es geschlossen.

Auch das örtliche Veranstaltungsleben greift überlieferte Themen auf: In Kalná nad Hronom werden zahlreiche Kulturveranstaltungen zu religiösen Feiertagen, lokalen Traditionen und mit der Landwirtschaft verbundenen Ereignissen organisiert.

Freizeit und Bewegung

Der Ostrov pohybu ist eine sieben Hektar große und fast einen Kilometer lange Insel für aktive Erholung und Entspannung. Die Insel eignet sich für Läufer, Radfahrer und Familien mit Kindern. Ergänzend gibt es in Kalná nad Hronom Sport- und Erholungseinrichtungen mit Wellnessbereich, ganzjährig nutzbarem Erholungsbecken und Fitnesszentrum.

Für die räumliche Orientierung gehört auch die Bahnverbindung zum Ortsbild: Die Bahnstrecke Nové Zámky–Zvolen führt durch Kalná nad Hronom.

Für die weitere Auswahl können Sie auch Sikenica, Lok, Veľké Kozmálovce, Tekovský Hrádok, Ondrejovce, Tlmače, Iňa und Jabloňovce öffnen.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Levice.

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