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Pozba: Wallfahrt, Kultur und Landschaft

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Pozba verbindet eine vielgestaltige Landschaft mit bemerkenswerten Zeugnissen der Orts- und Kulturgeschichte. Dazu gehören die Wallfahrtsstätte Studnička Pozba, eine reformierte Kirche aus dem Jahr 1785, ein nahezu ursprünglich erhaltenes Bahnhofsgebäude und Spuren menschlicher Besiedlung aus der Jungsteinzeit. Auch ein geschützter Baum, ein jüdischer Friedhof und ein Kriegsdenkmal gehören zu den prägenden Orten von Pozba.

Landschaft

Der geschützte Baum Tankošký cer ist eine 400 Jahre alte Zerreiche (Quercus cerris). Wegen seiner wissenschaftlichen und kulturellen Bedeutung steht er unter Schutz. Das Relief von Pozba wird überwiegend von mäßig bis mittelstark gegliederten Niederungshügeln geprägt. Ihre Höhen liegen zwischen 156 und 253 Metern und geben der Landschaft eine klar erkennbare geographische Struktur.

Erinnerung und Ortsgeschichte

Auf dem Platz in Pozba steht ein 1994 errichtetes Denkmal für die Opfer des Ersten und Zweiten Weltkriegs. Auf dem Kriegsdenkmal sind neun Namen von Opfern des Ersten Weltkriegs und 22 Namen von Gefallenen des Zweiten Weltkriegs eingraviert. Ein weiterer historischer Ort ist der erhaltene jüdische Friedhof mit seinen marmornen Grabsteinen.

Kultur

Die Wallfahrtsstätte Studnička Pozba ist den Sieben Schmerzen Mariens geweiht. Die Kapelle über der Quelle wurde 1926 aus Spenden von Pilgern erbaut. Oberhalb der Quelle liegt ein Kalvarienberg mit 15 Bildern der Kreuzwegstationen, die an den Bäumen angebracht sind. Zum Komplex gehört außerdem eine Lourdesgrotte mit einer Statue Unserer Lieben Frau von Lourdes.

Studnička Pozba liegt im Dreieck zwischen den Gemeinden Pozba, Bardoňovo und Dedinka. Von Mai bis Ende Oktober wird dort regelmäßig jeden Sonntag um 11:00 Uhr eine heilige Messe gefeiert. Gegenüber der Kapelle bei Studnička Pozba steht eine zweite Kapelle, die 1914 erbaut wurde.

Archäologie und Baugeschichte

Archäologische Funde aus dem Gebiet von Pozba belegen eine neolithische Siedlung der Lengyel-Kultur. Weitere Funde belegen eine äneolithische Siedlung mit kannelierter Keramik. Damit reichen die in Pozba dokumentierten Siedlungsspuren bis in unterschiedliche vorgeschichtliche Epochen zurück, die durch ihre jeweiligen Fundmerkmale voneinander unterschieden sind.

Auch die jüngere Baugeschichte ist im Ortsbild sichtbar. Das ebenerdige, rechteckige Bahnhofsgebäude von Pozba ist bis heute nahezu in seinem ursprünglichen Zustand erhalten. Die reformierte Kirche in Pozba gilt als ältestes Denkmal der Gemeinde. Sie wurde 1785 im Toleranzklassizismus erbaut.

Radroute

Zum regionalen Aktivangebot gehört der blau markierte Radwanderrundkurs 2102 „Veľký okruh mikroregiónu Termál“. Die mittelschwere SPORT-MTB-Strecke ist 55,7 Kilometer lang.

Bei der Prüfung von Hotel- oder Ferienhausangeboten für Pozba können Sie die konkreten Angebotsfelder getrennt von den Ortsmerkmalen betrachten. Ebenso sollten Preisbestandteile sowie die Bedingungen für Buchung und Stornierung verständlich ausgewiesen sein. Wer mehrere Angebote vergleicht, kann diese Punkte einheitlich gegenüberstellen, ohne aus der Landschaft, der Ortsgeschichte oder den genannten Kulturstätten auf Eigenschaften einer Unterkunft zu schließen. So bleiben die jeweiligen Angebotsdetails klar von den Informationen zum Reiseziel getrennt.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Nové Zámky.

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