Žirany: Hotel, Kultur und Natur
Žirany liegt im Žirany-Pass auf 251 m Höhe im Quellgebiet der Bäche Hunták und Bocegaj. Eine schriftliche Aufzeichnung aus dem Jahr 1379 verweist auf einen frühen Weinbezug des Ortes: Das Esztergomer Kapitel legte darin das Recht auf die Einfuhr von Wein aus Žirany fest. Landschaft, Wege und erhaltene Bauwerke verbinden sich hier mit einer Ortsgeschichte, die bis ins Mittelalter zurückreicht.
Kultur
Das Gemeindemuseum von Žirany wurde aus einem Anbau eines früheren Geschäfts und dessen Lager errichtet. Am 11. Dezember 1977 wurde es feierlich eröffnet. Zur sakralen Ortsgeschichte gehören mehrere Kapellen: Die Kapelle des heiligen Urban in den Weinbergen wurde 1795 errichtet, die Kapelle des heiligen Johannes Nepomuk in Žirany stammt aus dem Jahr 1843 und die Kapelle des heiligen Vendelin in Žirany aus dem Jahr 1912. Im Pfarrhof von Žirany steht nahe der Straße außerdem ein steinernes Kreuz aus dem Jahr 1823.
Auch die Geschichte des Kirchengebäudes reicht über mehrere Bauphasen. In Žirany gab es eine barocke Kirche aus dem Jahr 1734; das heutige Kirchengebäude wurde 1938–1939 neu errichtet. Im Ort sind zudem erhaltene Lehmhäuser mit drei Räumen und Walmdächern zu sehen. Das Žiranyer Volkshaus, auch tájház genannt, beherbergt eine Ausstellung zur Volkskultur. Im Vestibül des Kulturhauses von Žirany befindet sich eine Gedenktafel.
Natur
Im Umfeld von Žirany liegt an den Südhängen und auf dem Kamm des Žibrica das 68,59 ha große Naturschutzgebiet Žibrica. Es repräsentiert Waldsteppenlandschaft und wärmeliebende Laubwälder auf Kalkuntergrund. Die geologische Beschaffenheit steht auch mit der lokalen Wirtschaftsgeschichte in Verbindung: In Žirany sind der Handabbau von Kalkstein und die Herstellung von Branntkalk in einfachen Öfen an den Osthängen von Vápenník und Žibrica seit dem 17. Jahrhundert belegt.
Wege
Durch Žirany verläuft die rot markierte Ponitrianska magistrála. Außerdem hat der Kostoliansky-Lehrpfad zwischen Gýmeš und Kostolianske lúky in Žirany die Haltestellen 32, 33 und 34. Damit sind im Ort zwei unterschiedlich benannte Wegebezüge dokumentiert: die über Žirany verlaufende Magistrale und der Lehrpfad mit seinen drei Stationen.
Freizeit
Das Freizeitzentrum von Žirany umfasst ein Amphitheater, einen Verkehrsübungsplatz, Schaukeln, eine Rutsche, zwei Tennisplätze, einen Volleyballplatz und eine Betonfläche für Minifußball. Žirany ist mit dem regionalen Busverkehr erreichbar; außerdem bestehen Parkmöglichkeiten. Besuche des Žiranyer Volkshauses müssen im Voraus vereinbart werden.
Auf den jeweiligen Angebotsseiten lassen sich vor einer Buchung unter anderem der genaue Standort, die Unterkunftsart und die zulässige Belegung kontrollieren. Ebenfalls sinnvoll ist ein Blick auf enthaltene Leistungen, einzelne Preisbestandteile sowie die Bedingungen für Buchung und Stornierung. So bleiben die Unterschiede zwischen den Angeboten nachvollziehbar, ohne aus den Angaben eines einzelnen Angebots auf den Ort selbst zu schließen.
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