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Svätý Peter: Weinbau und Kirchengeschichte

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Svätý Peter verbindet Kirchen- und Herrschaftsgeschichte mit Weinbau. Die erste schriftliche Erwähnung des Ortes stammt aus dem Jahr 1332 und steht mit der Weihe einer Pfarrei und einer dem heiligen Petrus geweihten Kirche in Verbindung. Bis heute zeigen Kirchen, historische Gebäude, eine Familiengruft und zahlreiche Weinkeller unterschiedliche Seiten des Ortes.

Landschaft

Zum Gemeindegebiet von Svätý Peter gehören Auen- und Überschwemmungsböden sowie sandige Löss-Terrassen und Hügellandschaften mit ausgedehnten Sanddünen. Das Gebiet umfasst außerdem Ackerflächen, Weinberge und Akazienwälder. Im Süden des Gemeindegebiets liegen vor allem fruchtbare Felder. So stehen innerhalb der Gemeinde unterschiedliche Boden- und Landschaftsformen nebeneinander: feuchte Flächen im Bereich der Auen, sandige Terrassen und Dünen sowie landwirtschaftlich genutzte Felder und bewaldete Bereiche.

Wein

In Svätý Peter sind Weinberge seit 1715 dokumentiert. Der Svätopeterský rizling gilt als der bekannteste Sortenwein aus den Weinbergen des Gemeindegebiets. Weinbaukeller und Presshäuser wurden an zwei Standorten errichtet: im Bereich „Nové Vinohrady“ entlang des Kellerwegs in Richtung Komárno und im Bereich „Strážny Vrch“ entlang des Kellerwegs in Richtung Madar.

In Svätý Peter werden heute weiterhin mehr als 200 Weinbaukeller aktiv genutzt. Bei St Peter Vini finden in der großen Kuppel des Weinkellers Weinverkostungen statt. St Peter Vini bietet Weine aus eigener Produktion an, die in einem eigenen Weinkeller in Fässern gelagert werden; der Keller kann besucht werden. Ein konkretes Datum der jüngeren Weinveranstaltung ist ebenfalls überliefert: Das XIII. Internationale Welschriesling-Weinfestival fand am 5. April 2025 im Kulturhaus von Svätý Peter statt.

Kultur

Die römisch-katholische Kirche der Heiligen Peter und Paul wurde 1730 an der Stelle einer gotischen Kirche errichtet. Das schwere Erdbeben von 1763 beschädigte die katholische Kirche schwer. Graf Miklós Zichy veranlasste anschließend die Restaurierung und ließ dekorative Fenster anfertigen, die bis heute sichtbar sind.

Zur religiösen Baugeschichte von Svätý Peter gehören außerdem zwei evangelische Kirchen. Die reformierte evangelische Kirche in Svätý Peter ist klassizistisch und wurde 1784 als Toleranzkirche errichtet. Eine evangelische Kirche des Augsburger Bekenntnisses wurde 1956 in Svätý Peter erbaut.

Geschichte

Das Herrenhaus der Familie Zichy diente während militärischer Unruhen als Komitatshaus, in dem Komitatsversammlungen stattfanden. Während der Revolution von 1848–1849 beherbergte das Zichy-Herrenhaus György Klapka und János Damjanich; anschließend diente das Gebäude als Militärkrankenhaus. Derzeit befindet sich das Zichy-Herrenhaus in einem unzureichenden technischen Zustand.

Auch kleinere historische Zeugnisse gehören zum Ortsbild. Ein bei der Geburt der Tochter der Familie Zichy im Park gepflanzter Platanenbaum ist heute als Naturdenkmal geschützt. In der Familiengruft in Svätý Peter wurden die sterblichen Überreste der Gräfin Fábryová, ihres Ehemanns und ihres sechsjährigen Sohnes beigesetzt.

Achten Sie außerdem auf enthaltene Leistungen, einzelne Preisbestandteile sowie die Bedingungen für Buchung und Stornierung. Bei mehreren Reisenden gehören Belegung und mögliche Preisbestandteile zu den Feldern, die Sie zuerst prüfen können. Sehen Sie sich die angezeigten Angebote an und vergleichen Sie diese Punkte direkt miteinander, bevor Sie sich entscheiden.

Weitere Orte im selben übergeordneten Gebiet sind Hurbanovo, Veľké Kosihy, Marcelová, Bodza, Vrbová Nad Váhom, Komárno, Iža und Martovce.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Komárno.

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