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Hajtovka am Poprad: Natur, Geschichte und Hotels

Hajtovka liegt oberhalb des linken Ufers des Flusses Poprad. Zur Landschaft gehören ein überwiegend hügeliges Gelände, markante Kalkstein- und Klippenformationen sowie ein Bach, der durch das Dorf fließt. Die Ortsgeschichte reicht bis ins Mittelalter zurück und umfasst die Gründung auf Grundlage des Vorkaufsrechts, die früheste schriftliche Erwähnung unter einem historischen Namen, die frühere Zugehörigkeit zur Herrschaft Plaveč und die Verbindung mit Landwirtschaft und Fischfang. Ergänzt wird dieses Bild durch die Kirche der Geburt der Allerheiligsten Gottesgebärerin.

File:Hajtovka 26 Slovakia 4.jpg File:Hajtovka 26 Slovakia 4.jpg Foto: Jozef Kotulič via Wikimedia Commons, CC BY 4.0
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Natur

Das Gelände von Hajtovka ist überwiegend hügelig und steigt vom Flussbett des Poprad nach Norden von 490 bis 744 Metern über dem Meeresspiegel an. Durch das Dorf fließt ein unbenannter Bach, der die wichtigste Siedlungsachse von Hajtovka bildet. Das Wetter wird von der geografischen Lage, der Höhenlage und der Nähe zur Hohen Tatra beeinflusst; dadurch kann es zu plötzlichen Wetteränderungen kommen.

Das geschützte Naturdenkmal Skalná ihla liegt in der Aue des Flusses Poprad etwa 1,5 Kilometer südwestlich von Hajtovka. Die nahe Hajtovka gelegene Skalná ihla ist ein über 10 Meter hohes, isoliertes Juraklippenrelief, an dem die Erosion durch den Fluss Poprad sichtbar ist. Die Naturdenkmalstätte Skalná ihla, auch Čertova skala genannt, ist von Hajtovka aus über Feldwege erreichbar. Östlich von Hajtovka liegen die Koteličné skaly, bei denen es sich um Kalksteinformationen handelt. Die nahe Hajtovka gelegene Opálená skala gehört zum Pieninischen Klippenband.

Geschichte

Hajtovka wurde in der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts auf Grundlage des Vorkaufsrechts gegründet. Die älteste schriftliche Erwähnung des Ortes stammt aus dem Jahr 1427; damals wurde Hajtovka als Ayathuagasa bezeichnet. Historisch gehörte Hajtovka zur Herrschaft Plaveč. Im Jahr 1456 beteiligten sich Einwohner von Hajtovka an einem Aufstand gegen feudale Lasten.

In der Vergangenheit verlief nahe Hajtovka ein Handelswasserweg, der slowakische Gemeinden und Städte mit Polen verband. Die Einwohner lebten historisch von Landwirtschaft und Fischfang und wurden in der Umgebung als Fischer bezeichnet. Damit stehen Ortsgeschichte und Landschaft nicht getrennt nebeneinander: Der Poprad erscheint sowohl als prägendes Gewässer der Lage als auch im Zusammenhang mit dem früheren Wasserweg und der sichtbaren Erosion an der Skalná ihla.

Kirche

Die Kirche der Geburt der Allerheiligsten Gottesgebärerin in Hajtovka steht im traditionellen ostslowakischen Barock-Klassizismus der Kirchenarchitektur. Sie wurde 1872 erbaut, und ihre Innenausstattung stammt aus der Bauzeit der Kirche. Das Gebäude ist in gutem Zustand und wird für seinen religiösen Zweck genutzt. So gehört neben den Naturformationen und den historischen Bezügen auch ein konkretes sakrales Bauwerk zum Ortsbild von Hajtovka.

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