Altlublau: Burg, Freilichtmuseum und historische Kulturorte
Die historische Seite von Altlublau reicht von der Burg Ľubovňa und dem Ľubovniansky skanzen bis zu einem Bürgerhaus, einer gotischen Pfarrkirche und einer militärhistorischen Ausstellung. Architektur, Alltagskultur, Sakralbauten und die Erinnerung an die Kriegsgeschichte stehen dabei mit klar unterscheidbaren Inhalten nebeneinander. Auch die jeweiligen Besichtigungszeiten und der beschriebene Zugang zur Burg lassen sich konkret in die eigene Tagesplanung einordnen.
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Foto: Szodorai Imre [Hun ] via Wikimedia Commons, CC BY 3.0
Kultur
Unterhalb der Burg liegt das Ľubovniansky skanzen, ein Freilichtmuseum für Volksarchitektur mit 25 Objekten. Die Besichtigung dauert 45 Minuten. In der Zámocká-Straße in Stará Ľubovňa befindet sich hinter dem Areal des Skanzens unterhalb der Burg Ľubovňa die Militärexposition Michal Strenk. Sie zeigt realistisch angelegte Schützengräben, Bunker, Artilleriebatterien und Militärtechnik. Inhaltlich reicht die Ausstellung damit von baulichen Anlagen bis zu militärischem Gerät. Zugleich erinnert sie an die Gefallenen des Zweiten Weltkriegs sowie an die Beteiligung von Einheimischen am antifaschistischen Widerstand in der Region und weltweit.
Besichtigungen
Die Besichtigung der Burg Ľubovňa dauert 80 Minuten. Sie kann mit Führung oder individuell anhand eines Begleittexts erfolgen. Für den Weg dorthin ist die Burg mit dem Auto bis zur Burg erreichbar; vom Zentrum von Stará Ľubovňa führt ein rot markierter Wanderweg in etwa 30 Minuten zu Fuß dorthin. Die beiden genannten Formen der Annäherung und die getrennt ausgewiesenen Besichtigungszeiten machen den zeitlichen und praktischen Rahmen eines Besuchs nachvollziehbar, ohne eine bestimmte Reihenfolge vorzugeben.
Architektur
Das Dom ľubovnianskeho mešťana befindet sich in einem historischen Bürgerhaus aus dem 17. Jahrhundert. Zu den baulichen Merkmalen gehören Renaissance-Architekturelemente, originale Tonnengewölbe, Stuckverzierung und mittelalterliche Keller aus dem 15. Jahrhundert. Die Ausstellung umfasst außerdem eine originale schwarze Küche. Zur Besichtigung des Dom ľubovnianskeho mešťana gehört auch die Besichtigung der Kirche St. Nikolaus. Die römisch-katholische Pfarrkirche St. Nikolaus ist eine gotische Kirche aus dem späten 13. Jahrhundert. Besichtigungen ihres Innenraums werden vom Touristeninformationszentrum organisiert.
Geschichte
Die Burg Ľubovňa wurde zu Beginn des 14. Jahrhunderts erbaut. Ein weiterer historischer Ort ist der Friedhof mit einer neugotischen Kapelle aus dem frühen 20. Jahrhundert. Der Friedhof wird durch ein kleines Gebäude namens Ciduk hadin betreten. Die Holzkirche des Erzengels Michael stammt aus dem Jahr 1833. Der Friedhof wurde 2001 rekonstruiert und ist entlang seines gesamten Umfangs eingefriedet. Auf dem Friedhof befinden sich figürliche Ornamente wie Löwen und Adler. So stehen an diesem Ort Baugeschichte, Friedhofsarchitektur und einzelne künstlerische Details in einem gemeinsamen räumlichen Zusammenhang.
Weitere Orte
Weitere Orte im selben übergeordneten Zielgebiet sind Hajtovka, Mníšek Nad Popradom, Nová Ľubovňa, Lesnica, Vysne Ruzbachy, Kamienka, Plavnica und Maly Lipnik.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Stará Ľubovňa.
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