Bitarová: Geschichte, Landschaft und die Route „Za krásami Súľova“
File:Bitarová z vrcholu kalvárie - panoramio.jpg
Foto: Michal Jakubský via Wikimedia Commons, CC BY 3.0
Landschaft und Lage
Bitarová liegt im westlichen Teil des Žilina-Beckens im Tal des Bitarovský potok. Das Gemeindegebiet weist eine nahezu waldfreie, hügelige Landschaft mit sumpfigen Mulden und flachen Rücken auf; kleine Waldflächen liegen im Südwesten und Nordosten der Gemeinde. Im Frühjahr und Herbst verläuft durch Bitarová eine Vogelzugroute. Die geografische Einordnung, die Geländeformen und der jahreszeitliche Naturbezug setzen dabei unterschiedliche Akzente, die sich bei der Reiseplanung getrennt betrachten lassen. Wer Naturbeobachtung, Ortsgeschichte und Bewegung nicht zu einem einzigen Thema zusammenfassen möchte, kann die Angaben als eigenständige Schwerpunkte lesen.
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Geschichte und ländliche Tradition
Bitarová wurde erstmals im Jahr 1393 als Gemeinde erwähnt. Historisch war Bitarová Teil des Herrschaftsgebiets Lietava. Auf dem Gebiet der Gemeinde befand sich in der jüngeren Bronzezeit eine Siedlung der Lausitzer und der Púchov-Kultur.
Im 17. Jahrhundert gab es in Bitarová Karpfenteiche, in denen auch gefischt wurde. Zur überlieferten ländlichen Wirtschaft in Bitarová gehörten die Imkerei und die Schafhaltung. Außerdem beschloss die Gemeinde Bitarová, den alten Brauch des Verbrennens der Jánska vatra wiederzubeleben. Für die eigene Auswahl von Themenschwerpunkten lassen sich archäologische, wirtschaftliche und gemeinschaftliche Aspekte getrennt voneinander lesen.
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Kulturorte und kirchliche Bezüge
Die Kirche des heiligen Augustinus in Bitarová ist mit dem Jahr 1992 verbunden. Auf dem Gebiet der Gemeinde befindet sich ein slowakisches Gräberfeld mit Grabhügeln aus der Zeit des Großmährischen Reiches. Die Kalvarienberg-Anlage von Bitarová besteht aus kleinen Kapellen des Kreuzwegs, die in zwei Reihen angeordnet und durch einen Kreuzweg miteinander verbunden sind.
Ein Weg an der Kalvarienberg-Anlage von Bitarová führt zu einem Kreuz, einem Doppelkreuz und einem Gedenkstein für die dort bestatteten Gläubigen des Ortes; die Anlage befindet sich an der Stelle eines alten Friedhofs. Für die Orientierung an diesem Kulturort sind Aufbau, Wegführung und Erinnerungszeichen jeweils eigene Bezugspunkte. Während der Kirchweihfeierlichkeiten zum Fest des heiligen Augustinus wird an der Kalvarienberg-Anlage jedes Jahr eine heilige Messe gefeiert.
Radroute
Für einen Tagesplan lassen sich die Tour und die Kulturorte als unterschiedliche Programmpunkte einordnen. Die 27 Kilometer lange, mittelschwere Tour „Za krásami Súľova“ führt von Žilina über Bitarová, Peklina, Rôsoviny pod Roháčom, Hričovské Podhradie, Ovčiarsko und Hradisko zurück nach Žilina.
Am Anfang von Bitarová biegt der Weg hinter dem Ortsschild von der Hauptstraße ab. An der Kreuzung beim Gemeindeamt, kurz vor der Kapelle, führt die Strecke erneut nach links.
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