Jalovec: Historische Spuren und Hotels
Jalovec zeigt mehrere klar benennbare Spuren slowakischer Kirchen-, Handwerks- und Ortsgeschichte. Dazu kommen die durch den Ort fließenden Gewässer und die hoch gelegenen Jalovské Lazy.
Kultur
Im Mittelpunkt steht die Kirche des Heiligsten Herzens Jesu, auf Slowakisch Kostol Božského srdca Ježišovho. Sie wurde 1927 im historistischen Stil mit neoklassizistischen und neoromanischen Elementen erbaut. Am 27. September 1992 wurde sie erneut geweiht; ursprünglich hatte das Gebäude als Kapelle der Jungfrau Maria gedient. Neben der Kirche steht ein Denkmal für die Gefallenen des Zweiten Weltkriegs.
Auch ältere handwerkliche Traditionen gehören zu den überlieferten Spuren in Jalovec. Im 16. Jahrhundert wurden dort Flechtbesen hergestellt. In der Mitte des 19. Jahrhunderts kamen Schindeln und Ringe aus Birkenholz hinzu, später Hirtengefäße, Fujaren und Pfeifen. Im Ort sind außerdem Steinspeicher aus dem 19. Jahrhundert erhalten. Sie stehen neben weiteren Zeugnissen einer handwerklich und forstwirtschaftlich geprägten Vergangenheit.
Geschichte
Im Wald Huňov auf dem Gemeindegebiet von Jalovec errichteten die Pálffy im Jahr 1749–1750 eine Glashütte mit fünf Schmelzöfen. Am ehemaligen Standort der Glashütte von Huňov sind Spuren der Grundmauern und Glasscherben erhalten.
Auf Humnište wurde 1944 ein Partisanenbunker als Unterkunft für die Partisaneneinheit Slovan Ráztočno errichtet. 2014 wurde er anlässlich des 70. Jahrestags des Slowakischen Nationalaufstands restauriert und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. In Jalovec sind außerdem die Überreste der Pálffyovský-Mühle bis heute sichtbar. Nach der Gründung der ČSR verarbeiteten die Mühle und das Sägewerk von Jozef Solčáni jährlich 400 m³ Holz. Zur Ausstattung gehörten ein hölzernes Gatter sowie eine Kreissäge.
Landschaft
Die Handlovka und der Jalovský potok fließen durch Jalovec. Auf dem Gebiet des Ortes liegen zudem die Jalovské Lazy in einer Höhe von über 800 m; zu diesem Gebiet gehört eine kleine Wiese. Diese konkreten Landschaftsmerkmale ergänzen die historischen Schauplätze um Wasserläufe und eine höher gelegene offene Fläche.
Durch Jalovec führt die 11,6 km lange Radroute Nedožery–Brezany–Malá Čausa–Chrenovec–Jalovec–Ráztočno–Remata. Die vollständige Streckenfolge nennt sowohl Jalovec als auch die weiteren Stationen der Route und ordnet den Ort in diesen Verlauf ein.
Im offiziellen ŽSR-Fahrplan für die Linie 145 ist eine Haltestelle namens Jalovec verzeichnet.
Ebenso lohnt ein Blick auf enthaltene Leistungen, die einzelnen Preisbestandteile sowie Bedingungen für Buchung und Stornierung. Je nach Reiseplanung können außerdem Reisezeitraum, Aufenthaltsdauer und die Zahl der mitreisenden Personen die angezeigten Angaben verändern; daraus folgt jedoch keine Aussage über ein bestimmtes Angebot. Vor einer Buchung lassen sich so die veröffentlichten Details verschiedener Angebote sachlich gegenüberstellen. Maßgeblich bleiben die Angaben auf der jeweiligen Angebotsseite zum Zeitpunkt des Vergleichs.
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