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Malá Čausa – Kultur, Geschichte und Radwege am Žiar-Gebirge

Malá Čausa liegt am Südhang des Žiar-Gebirges im Tal des kleinen Bachs Čausanka (Čermel). Die Siedlung erstreckt sich in Nord-Süd-Richtung entlang der Čausanka (Čermel). Landschaft, überlieferte Handwerke und historische Bauformen stehen hier nebeneinander.

File:971 01 Malá Čausa, Slovakia - panoramio (3).jpg File:971 01 Malá Čausa, Slovakia - panoramio (3).jpg Foto: Branik P via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0
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Kultur

Das ÚĽUV führt Margita Šimková als Meisterin des ÚĽUV für die Herstellung von Ostereiern; ihr Wirkungsort ist Malá Čausa im Okres Prievidza in der Region Trenčín. Sie fertigt batikierte, reliefartig mit Wachs verzierte und mit Stroh beklebte Ostereier. Nach 2000 nahm sie außerdem die Perforationstechnik in ihr Sortiment auf. Auch Mária Kršková verziert Ostereier mit der Reliefwachstechnik und beherrscht die Madeiro-Technik.

Malá Čausa gilt als altslawische Siedlung aus dem 12. Jahrhundert und ist in einer Schenkungsurkunde König Sigmunds für die Brüder Noffry aus dem Jahr 1430 unter dem historischen Namen „Kys Chewche“ urkundlich belegt. Die ältesten Häuser wurden aus ungebrannten Ziegeln errichtet. Erst im letzten Jahrzehnt vor 1900 begann man, nach dem Vorbild der deutschen Häuser in Handlová, mit dem Bau aus Stein. Die häusliche Herstellung von Holzschindeln war im 18. und 19. Jahrhundert ein lokales Erwerbsgebiet. Noch heute gibt es traditionelle Häuser mit Lehmfußböden.

Die Kapelle Unserer Lieben Frau vom Rosenkranz ist ein einschiffiger neoklassizistischer Bau aus dem Jahr 1902. Im Jahr 2002 wurde sie renoviert; sie ist in gutem Zustand und dient weiterhin ihrem religiösen Zweck. Das SNP-Denkmal in Malá Čausa wurde am 27. August 1972 zum 28. Jahrestag des Slowakischen Nationalaufstands enthüllt.

Natur

Zum Naturbestand des Ortes gehören zwei geschützte Linden auf einem Friedhof in Malá Čausa. Ihre Lage innerhalb des Friedhofs und der Bezug zur Siedlung bleiben dabei ebenso konkret wie die Einbettung des Ortes am Südhang des Žiar-Gebirges und an der Čausanka (Čermel).

Sport und Freizeit

Auf dem Fußballplatz von Malá Čausa befindet sich eine rekonstruierte Tribüne. Der Freizeitaktivitätskomplex mit Multifunktionssportplatz gilt als sportlich-kulturelles Zentrum für Einwohner und Besucher der Gemeinde.

Radfahren

Der Bojnický-Radfahrkreis umfasst einen 20 km langen Abschnitt auf dem Gebiet der Mikroregion, der über Handlová, Ráztočno, Jalovec, Chrenovec, Malá Čausa und Brezany führt. Nach Malá Čausa führt die Route über weitere 3 km nach Jalovec, dann etwa 2 km in Richtung Ráztočno und endet nach den letzten etwa 2,5 km beim Steinbruch in Remata.

Auf der Radroute folgt nach 3,5 km durch den Wald auf befestigtem Weg eine Abzweigung nach Malá Čausa. Eine 16,3 km lange Radroute weist einen mittleren Schwierigkeitsgrad auf, ist auch für ältere Kinder geeignet und verläuft über Asphalt sowie befestigte und unbefestigte Waldwege.

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Weitere Orte

Liešťany, Šútovce, Ráztočno, Radobica, Valaská Belá, Nedožery-Brezany, Zemianske Kostoľany, Oslany

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Prievidza.

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