Vaďovce entdecken: Hotel, Kirche, Museum und Radwege
Kultur
Die Kirche des heiligen Erzengels Michael in Vaďovce wurde zwischen 1424 und 1427 als Kapelle erbaut. 1770 wurde an das Gotteshaus ein Turm angebaut. Nach einem Brand im Jahr 1779 erfolgte die Restaurierung. Ursprünglich war die Kirche spätgotisch; durch spätere Umbauten wurde sie vollständig barockisiert. Der Turm trägt ein Schindeldach. Die barocke Kirche des heiligen Erzengels Michael ist ein geschütztes Kulturdenkmal. Ihre heutige Gestalt vereint damit die Bauphasen von der spätgotischen Kapelle über den später ergänzten Turm bis zur barocken Umgestaltung. Die Jahreszahlen ordnen die einzelnen Veränderungen zeitlich ein, während das Schindeldach als besonderes Merkmal des Turms erhalten bleibt.
Vaďovce wird außerdem unter dem Namen Wath genannt. Ein weiterer Ort für kulturgeschichtliche Einblicke ist das Gemeindemuseum Vaďovce. Es befindet sich im ehemaligen römisch-katholischen Pfarrhaus, einem im 17. Jahrhundert errichteten Gebäude. Das Museum zeigt, wie die Wohnhäuser der lokalen Bevölkerung zu Beginn des 20. Jahrhunderts aussahen. Zu den Ausstellungsstücken gehören eine Vaďovceer Tracht sowie verschiedene Werkzeuge zur Holz- und Flachsbearbeitung, zum Waschen und zum Brotbacken. Zugänglich ist das Gemeindemuseum nach persönlicher Anmeldung beim Gemeindeamt oder telefonisch unter +421 915 709 991. Die Ausstellung verbindet die Darstellung der damaligen Wohnhäuser mit Kleidung und Geräten aus unterschiedlichen Bereichen des täglichen Lebens. So stehen neben der Tracht auch Arbeitsabläufe rund um Holz, Flachs, Wäsche und Brot im Mittelpunkt.
Landschaft
Vaďovce liegt im Tal des Bachs Trstie, der auch Topolecký potok genannt wird. Das Gemeindegebiet liegt im Tiefland am Bach sowie an den unteren Hängen zwischen den Weißen Karpaten und den nördlichen Ausläufern der Kleinen Karpaten. In mehreren Siedlungsreihen erstreckt sich Vaďovce entlang des Bachs Trstie beziehungsweise Topolecký potok über etwa 2 Kilometer. Die beiden Bachnamen bezeichnen dabei dasselbe Gewässer. Für die geografische Einordnung sind somit sowohl die Tallage am Bach als auch der Übergang zwischen Tiefland und den unteren Hängen der beiden genannten Karpatengebiete maßgeblich. Die Ortsstruktur folgt dem Bachlauf über die angegebene ungefähre Ausdehnung.
Wege
Die rote Radroute von Stará Turá über Vaďovce, Hrachovište, Višňové und Čachtice ist Teil der Kopaničiarska-Radmagistrale. Daneben verläuft ein blau markierter Wanderweg vom Bahnhof Stará Turá über Vaďovce zum Bahnhof Višňové. Auf der Radtour zur Čachtice-Burg gelangt man von einem Radwegweiser in Vaďovce zur Kirche des heiligen Michael, die sich für eine kurze Pause und Besichtigung eignet. Die rote Route nennt dabei eine Folge mehrerer Orte und ordnet Vaďovce in den Verlauf der Kopaničiarska-Radmagistrale ein. Der blaue Weg ist durch seine beiden Bahnhöfe als Verbindung von Stará Turá über Vaďovce nach Višňové beschrieben. Beide Wegangaben nennen Vaďovce ausdrücklich als einen Punkt innerhalb des jeweiligen Verlaufs.
Wenn Sie für Vaďovce ein Hotel vergleichen, sehen Sie sich die einzelnen Angebote in Ruhe an. Achten Sie außerdem auf enthaltene Leistungen, einzelne Preisbestandteile sowie die geltenden Buchungs- und Stornobedingungen. Gerade bei einer kostenbewussten Reiseplanung bleiben so die Unterschiede zwischen den Angeboten sichtbar. Prüfen Sie diese Punkte vor dem Buchen und vergleichen Sie nur solche Angebote, die bei Lage, Typ und Bedingungen zu Ihren Vorstellungen passen. Auch Preisbestandteile sowie Buchungs- und Stornobedingungen lassen sich dort getrennt betrachten.
Weitere Orte
Moravské Lieskové, Hrachovište, Dolné Srnie, Nová Bošáca, Stará Turá, Kálnica, Brunovce, Lubina
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Nové Mesto Nad Váhom.
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