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Veľké Hoste – Hotels zwischen Kapelle, Archäologie und Dorfgeschichte

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Veľké Hoste liegt am Bach Livina am Fuß des Považský Inovec in der Zlatnícka dolina. Der Ort verbindet damit eine klar gefasste Landschaftslage mit einer Siedlungsgeschichte, die etwa 4.000 Jahre zurückreicht. Für die nähere Betrachtung stehen sowohl archäologische Zeugnisse als auch Kapellen, Denkmäler, regionale Veranstaltungen und Wege durch das Gebiet zur Verfügung.

Landschaft

Die Zlatnícka dolina wird vor Ort auch „Suchá dolina“ oder „Suchodolie“ genannt. Veľké Hoste gehört zur Mikroregion Suchodolie, deren jährlicher Staffellauf durch die gesamte Suchá dolina führt. Die unterschiedlichen Bezeichnungen gehören damit zu derselben regionalen Landschaft, in der der Ort am Livina-Bach und am Fuß des Považský Inovec liegt.

Kultur

Die lange Besiedlung der Gegend zeigt sich in mehreren archäologischen Hinweisen auf dem Gebiet von Veľké Hoste. Dazu gehören eine neolithische Siedlung, eine Siedlung der Lengyel-Kultur aus der jüngeren Bronzezeit, eine Siedlung aus der Hallstattzeit, eine Siedlung aus der römischen Kaiserzeit sowie ein slawischer Grabhügel aus dem 7. bis 9. Jahrhundert. Der Lehrpfad Chrástky führt durch eine archäologische Fundstelle mit Gräberfeldern aus verschiedenen Epochen, von der Lausitzer Kultur bis in die Zeit Großmährens.

Mehrere Einwohner beteiligten sich mit ihrer Arbeit am Bau der Kapelle der Sieben Schmerzen Mariens; im Jahr 1917 war das Gebäude nahezu fertiggestellt. Die Kapelle im oberen Teil von Veľké Hoste beherbergt eine aus einem einzigen Stück Holz geschnitzte Statue, die aus Polen gebracht wurde. Jeden September erinnern katholische Gläubige dort an das Fest der Sieben Schmerzen Mariens. Zum örtlichen Bild gehört außerdem der Glockenturm von Veľké Hoste, der aus dem 16. Jahrhundert stammt und rekonstruiert wurde.

Im Ortszentrum nennt eine Gedenktafel am SNP-Denkmal die Namen von zwölf Einwohnern von Veľké Hoste, die im Aufstand und in faschistischen Konzentrationslagern ums Leben kamen. Ein weiterer Erinnerungsort ist das B-17-Absturzdenkmal. Es wurde von Einwohnern aus den Überresten des Bombers gefertigt und erinnert an einen amerikanischen Bomber, der am 1. Februar 1945 in Veľké Hoste abstürzte; dabei kamen vier Flieger ums Leben. Jedes Jahr treffen sich Soldaten, Dorfbewohner und Mitglieder des KVH Geronimo an der Absturzstelle der B-17.

Veranstaltungen

Die traditionelle Herbstveranstaltung „Kačacie hody“ umfasst einen Tanzabend mit gefüllter Ente aus dem holzbefeuerten Ofen, dazu Lokše und Salat aus frischem Kohl. Ein anderes Veranstaltungsformat war die „Veľko-Hostianska vatra“ 2026. Sie fand am 18. Juli 2026 ab 15 Uhr hinter dem Sportplatz in Veľké Hoste statt und gilt als Veranstaltung, bei der Geschichte lebendig wird. Zum Programm gehörten Handwerksmärkte, historische Vorführungen, Bogenschießen und Pferdeangebote. Um 20 Uhr wurde das Lagerfeuer entzündet; anschließend folgten eine Feuershow und ein Abendprogramm mit Musik und Tanz.

Natur und Wege

Auch die Radrundroute „Duchonka – Zlatníky – Solčianky – Topoľčany“ führt durch Veľké Hoste. Zusammen mit dem Lehrpfad Chrástky verbindet sie den Ort mit einer archäologischen Fundstelle und mit einer regionalen Route, deren Name Duchonka, Zlatníky, Solčianky und Topoľčany nennt.

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