Choustnikovo Hradiste: Hotels und Unterkünfte
Zu den historischen Zeugnissen in Choustníkovo Hradiště gehören eine frühmittelalterliche Burganlage, ein barocker Sakralbau und mehrere Erinnerungsorte. Die Burg Choustníkovo Hradiště, die später Palackým Choustníkovo Hradiště genannt wurde, entstand Anfang des 14. Jahrhunderts. Sie wurde strategisch günstig auf einem hohen Felssporn errichtet, an dessen Stelle zuvor ein altslawischer Burgwall gestanden hatte. Die archäologische Burgstätte weist einen dreiteiligen Grundriss vom Typ Bergfriedburg auf.
Burg und Kirche
Die barocke Kirche der Erhöhung des Heiligen Kreuzes wurde von 1760 bis 1770 nach einem Entwurf des Baumeisters und Architekten Leopolda Niederöckers errichtet und am 14. Oktober 1770 geweiht. Unter dem Turm befindet sich eine Gruft, in der unter anderem Ordensschwestern aus dem ehemaligen Kloster und örtliche Pfarrer bestattet sind.
Erinnerungen an Sporck
Im Park vor dem ehemaligen Hotel Sporck, von dem heute nur noch ein verfallender Gebäuderest erhalten ist, steht auf einem hohen Sockel eine Büste des Grafen Franz Anton Sporck. Das Sporck-Büstenmonument wurde am 7. Juli 1901 enthüllt. Das Sporck-Denkmal zeigt heute eine Kopie der Büste; das Original befindet sich im Zeremoniensaal des Gemeindeamts in Choustníkovo Hradiště.
Gedenken
Am Grab der Opfer des Todesmarsches in Choustníkovo Hradiště findet seit 2003 jedes Jahr im Mai eine Gedenkzeremonie statt.
Radverbindungen
Die ausgeschilderte regionale Radroute 4098 erreicht Choustníkovo Hradiště am Kilometer 15 ab Ratibořice. Von Choustníkovo Hradiště führt sie über die Radroute 4097 weiter nach Stanovice, wo sie an die Route 24 und den Elberadweg (Labská stezka) angebunden ist.
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