Býkov-Láryšov: Kirche, Hügel und Wanderwege
Zwischen Býkov und Láryšov
Býkov-Láryšov besteht aus den beiden Ortsteilen Býkov und Láryšov. Láryšov liegt zwei Kilometer von Býkov entfernt. Býkov wurde im Jahr 1238 gegründet, während Láryšov 1793 an der Stelle eines früheren Teichs gegründet wurde. Die unterschiedlichen Gründungsdaten geben dem Ort eine weit zurückreichende Geschichte, die sich in beiden Ortsteilen auf eigene Weise zeigt. Die beiden Ortsteile verbinden dabei unterschiedliche historische Bezugspunkte: Býkov steht für die Kirche und die ältere Ortsgeschichte, während Láryšov mit Kapelle, Feuerwehrwache und der Gründung am früheren Teich einen eigenen Schwerpunkt bildet.
Geschichte im Ortsbild
Býkov verdankt seinen Namen der Rinderzucht, die zur Zeit der Gründung die wichtigste Lebensgrundlage der Siedler war. Die erste Schule in Býkov-Láryšov wurde zwischen 1780 und 1790 gegründet. Historisch war die Imkerei in Býkov-Láryšov sehr beliebt. In Láryšov stammen die Kapelle aus dem Jahr 1848 und die Feuerwehrwache aus dem Jahr 1921. Damit treffen in Láryšov religiöse, gemeinschaftliche und alltägliche Ortsgeschichte an mehreren konkreten Bauwerken zusammen.
Kirche Mariä Karmel in Býkov
Zu den Kulturdenkmälern von Býkov-Láryšov gehört die Kirche Mariä Karmel. Die Kirche Mariä Karmel befindet sich im Ortsteil Býkov von Býkov-Láryšov und wurde im Jahr 1727 erbaut. Damit liegt ein konkreter historischer Anlaufpunkt im Ortsteil Býkov, der die ältere Geschichte des Dorfes sichtbar ergänzt.
Bäche, Teiche und Höhen
Das Katastergebiet der Gemeinde Býkov-Láryšov wird von der Čížina und vom Hájnický potok begrenzt. Der Černý potok entspringt in Býkov, die Čížina fließt südlich von Býkov-Láryšov und der Hájnický potok fließt durch Láryšov. Am Hájnický potok wurden in der Nähe der Gemeinde zwei Teiche angelegt. Die genannten Gewässer liegen damit in unterschiedlichen Beziehungen zu den beiden Ortsteilen und bilden mehrere feste Orientierungspunkte in der Umgebung.
Oberhalb von Býkov erreicht der Hügel Ovčák eine Höhe von 486 Metern. Der Hügel Rybničná oberhalb von Láryšov ist 20 Meter höher als der Ovčák. Südöstlich von Býkov liegt der Stausee Pochev, der als Naturbad genutzt wird. Wasserläufe, Teiche und die beiden benannten Höhenpunkte prägen damit die Landschaft rund um die Ortsteile.
Radfahren und Wandern
In Býkov-Láryšov gibt es ausgebaute Fahrradrouten und markierte Wanderwege. Eine lokale Fahrradroute führt von der Gemeinde westwärts in das Gebiet Hrubý Jeseník. Eine weitere lokale Fahrradroute führt von der Gemeinde ostwärts über einen Grenzübergang bei Úvalno nach Polen. Die beiden Fahrradrichtungen erschließen somit unterschiedliche Landschaftsräume und verbinden den Ort mit Zielen westlich und östlich der Gemeinde.
Der grün markierte Wanderweg führt von der Gemeinde nordwärts an den Hájnický-Teichen und an der auf 423 Metern Höhe gelegenen Burgruine Šelenburk vorbei bis nach Krnov. In der Nähe eines Forsthauses verläuft außerdem ein grün markierter Wanderweg ostwärts nach Úvalno. Die Wege erschließen Býkov-Láryšov in mehrere Richtungen und verbinden Ortsgeschichte mit Landschaftsräumen, ohne dass ein einziger Ausflugsschwerpunkt vorgegeben ist.
Weitere Orte: Milotice Nad Opavou, Nova Plan, Mala Moravka, Zator, Nové Heřminovy, Slezské Rudoltice, Moravskoslezský Kočov, Úvalno
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