Janov U Krnova: Bergbaugeschichte und Waldhufendorf
Janov U Krnova ist eine mittelalterliche Bergbaustadt und zugleich ein typisches landwirtschaftlich geprägtes Waldhufendorf. Im westlichen Teil der Mikroregion Osoblažsko liegt der Ort im Tal des Petrovický potok, wo die Landschaft steil zu den Kämmen des Hrubý Jeseník ansteigt. Historische Ortsdetails und ländliche Landschaft stehen hier unmittelbar als unterschiedliche Themen nebeneinander.
Kultur
Auf dem Platz von Janov steht eine barocke Statue der Jungfrau Maria aus dem Jahr 1739. Die spätbarocke Dreifaltigkeitskirche in Janov wurde zwischen 1780 und 1783 erbaut. Auf dem Friedhof befinden sich eine pseudorenaissancezeitliche und eine pseudogotische Grabkapelle, beide aus dem 19. Jahrhundert. Die Häuser mit den Hausnummern 21 und 49 sind Beispiele für Volksarchitektur. Das Janovské muzeum entstand in den 1990er-Jahren, als das Gebäude der ehemaligen Schule erstmals rekonstruiert wurde.
Landschaft und historische Spuren
Eine jahrhundertealte Linde steht 800 Meter südwestlich des Platzes von Janov in Richtung Zlaté Hory. Im südlichen Teil können Sie bis heute aus flachen Steinen errichtete Bauwerke sehen, deren Umfassungsmauern bis zu zwei Meter hoch sind. In der näheren Umgebung von Janov liegen die Berge Ďablův Kopec, Srebrna Kopa, Zamkowa Góra und Solná hora. Die Ruinen Edelštejn und Koberštejn befinden sich in der Umgebung von Janov. Im weiteren regionalen Umfeld liegen das Schloss Moszna - Zamek und die Ruine Cvilin.
Die Landschaft um Janov umfasst Bergrücken, Wälder und Wiesen, die dicht von Streifen aus Feldrainen durchzogen sind. Die ländliche Landschaft um Janov eignet sich zu jeder Jahreszeit für Spaziergänge. Wer die Ortsgeschichte mit den Landschaftsräumen verbinden möchte, kann die Bauwerke und das Museum im Ort, die Steinbauwerke im südlichen Teil sowie die Berge und Ruinen im Umfeld als unterschiedliche Stationen betrachten.
Für die Tagesplanung lassen sich die Angebote klar unterscheiden: Die Ortsmitte steht für einzelne Bauwerke und das Museum, der südliche Ortsteil für die flachen Steinmauern, die Umgebung für Berge und Ruinen. Spaziergänge führen durch Bergrücken, Wälder, Wiesen und Feldraine; der Lehrpfad ergänzt diese Landschaft um markierte Wege, Waldwege und unwegsames Gelände. So können Besucher vorab festlegen, ob sie vor allem Ortsgeschichte, Landschaftseindrücke oder einen längeren Wegabschnitt verbinden möchten.
Lehrpfad und Wege
Der Lehrpfad St. Roch No. 6 verläuft im Bezirk Janov durch das Grenzgebiet zu Polen. Sein Verlauf liegt vollständig auf markierten Wanderwegen. Am Lehrpfad gibt es einen kleinen Waldspielplatz. Der Weg führt größtenteils über Waldwege durch unwegsames Gelände mit überwiegend Nadelwaldbeständen. Spaziergänge in der ländlichen Landschaft und der Lehrpfad St. 6 stehen damit für unterschiedliche Aktivitätstypen; Jahreszeit, Markierung und Geländeprofil liefern konkrete Anhaltspunkte für die Tagesplanung.
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