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Libenice: Hotels und Unterkünfte

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Zum geschützten Ensemble des Toleranzbethauses in Libenice gehören das Toleranzbethaus, das Pfarrhaus Nr. 34, eine Umfassungsmauer und die zugehörigen Grundstücke. Das Toleranzbethaus ist eines der letzten erhaltenen Baudenkmäler seiner Art in Tschechien und bewahrt historisches Mobiliar.

Kultur und Geschichte

Die Festung von Libenice wurde erstmals 1437 erwähnt. Die ursprünglich wahrscheinlich kleine gotische Festung wurde ab 1574 von Jan Libenický z Vrchovišť umgebaut und erweitert; dabei entstand ein Renaissancegebäude, das seine Befestigung behielt. Die erhaltene Festung ist in das Haus Nr. 1 integriert und nicht öffentlich zugänglich.

Die ehemalige evangelische Schule nahm 1863 den Unterricht auf und wurde bis 1965 als Schule genutzt. Heute wird sie privat zu Wohnzwecken genutzt und ist nicht für Besucher zugänglich.

Archäologie

Der archäologische Komplex in Libenice enthält Befunde aus einem Zeitraum von der Jungsteinzeit bis zur Völkerwanderungszeit. Zum archäologischen Fundplatz gehört eine 80 mal 20 Meter große Fläche, die von einem 2 Meter breiten und 1 Meter tiefen Graben sowie einem niedrigeren inneren Erdwall umgeben ist. Der Fundplatz liegt am nordöstlichen Ortsrand nahe der Abzweigung von der Straße Kolín–Čáslav. Dort wurde das Grab einer etwa 50 Jahre alten Frau mit reichen Grabbeigaben aus Bronze, Silber, Glas und Bernstein entdeckt.

Orte im Dorf

Auf dem Dorfplatz steht eine Kopie einer steinernen Stele beziehungsweise eines Menhirs. Die Marienkapelle steht am südlichen Ortsrand von Libenice an der Straße nach Grunta. Sie ist vermutlich eine Nischenkapelle aus dem späten 18. Jahrhundert und enthält ein gemaltes Bild der Himmelfahrt Mariens.

Der evangelische Friedhof von Libenice liegt am nordwestlichen Ortsrand hinter dem Toleranzbethaus. Er wurde 1827 angelegt.

Landschaft und Umgebung

Der Hügel Kaňk und der Hügel (Diviška) [Konárovice] liegen in der näheren Umgebung von Libenice. In der Umgebung von Libenice liegen außerdem der Berg Hořánck, der Hügel Polepský vrch [Kolín] und das Schloss Zámek Kačina.

Die Libenický-Eiche ist wegen ihres Alters, ihrer biologischen Bedeutung und ihres ästhetischen Werts als landschaftlich prägender Baum geschützt.

Weitere Ortsseiten

Weitere Ortsseiten in der Übersicht: Radovesnice Ii, Tuklaty, Vrátkov, Libodřice, Uhlířská Lhota, Tuchoraz, Klučov und Plaňany.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Kolín.

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