Smolotely: Hotels und Unterkünfte
Kultur und Geschichte
Das Schloss Smolotely ist ein spätbarocker Bau im Zentrum des Dorfes. Zwischen 1706 und 1732 wurde es aus einer gotischen Feste zu einem Barockschloss umgebaut.
Auf dem Dorfplatz von Smolotely steht die Statue des heiligen Johannes von Nepomuk. Sie wurde am 16. Mai 1834 aus einer nicht näher bezeichneten Prager Werkstatt nach Smolotely gebracht.
Im Bereich des Schlosses befindet sich ein Gräberfeld aus der jüngeren Bronzezeit der Knovíz-Kultur. Der erhaltene Ziegelkamin der ehemaligen Dampfmühle von Smolotely gilt in Tschechien als eines von zwei architektonischen Unikaten dieser Art.
Wege und Landschaft
Der Lehrpfad von Smolotely ist 6,5 Kilometer lang und umfasst sieben Stationen. Er beginnt und endet in Smolotely. Thematisch vermittelt er lokale Geschichte, Botanik, Geologie, die Entwicklung der Landschaft, sakrale Bauten und die Auswirkungen des Bergbaus.
Glaube und Brauchtum
Die Wallfahrtskirche Maková steht auf dem 545 Meter hohen Maková hora oberhalb von Smolotely. Sie wurde zwischen 1719 und 1722 von C. A. Cannevalle erbaut. Die Decken der Wallfahrtskirche zeigen Gemälde der vier Evangelisten von Josef Bosáček.
Die Makovská pouť findet jährlich am Fest der Jungfrau Maria vom Berge Karmel am 16. Juli oder am ersten Sonntag danach statt. Auf der Makovská pouť werden unter anderem hausgemachte Kuchen und Lebkuchen von traditionellen Bäckern angeboten. Auf Maková findet jeden dritten Sonntag im Monat um 14:00 Uhr eine Messe statt.
Weitere Orte: Pičín, Drahlín, Láz, Pečice, Drásov, Kamýk Nad Vltavou, Čenkov, Háje.
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